Full text: Volume (Bd. 1 (1810))

447

Handlungen unter den Lebendigen, welche
durch Art. g fgg. des Decrets vom ix März
lgog feftgefetzt jft, von den Notarien, fo
wie fie dieselben beurkunden, und zwar be-
vor fie eine Grofle oder eine Abfchrift der
darüber aufgefetzten Urkunde ertheilen, bey
der im'59 Art. deflf. Decrets erwähnten Strafe,
erhoben werden muss. Sobald fie diese Ab-
gabe erhoben haben, mallen fie dieselbe dem
Stempeifteuereinnehmer einliefern, und lieh
darüber zu Ende der Urkunde, oder am
Rande derselben quitiren lafifen.
Gleichermaafsen find fie gehalten, dem
Stempeifteuereinnehmer ihre Regifter auf
Anforderung delTelben vorzulegen » da-
mit lieh derselbe überzeugen könne, ob
die Stempeltaxe erhoben worden ift. Zwar
furchtet man, dass bey dieser, oder ei-
ner gerichtlichen Vorlegung der Regilter, das
Geheimnifs der darin enthaltenen Urkun-
den verletzt werde, allein der Notar kann
und mufs die Tefiamente noch lebender Per>
fonen verdecken, und was die übrigen Ur-
kunden anlangt, fo ift ihr Geheimnifs nicht
von der Wichtigkeit, und kann in Hinficht
der Stempeifteuereinnehmer nicht exiftireti*
Wird

Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.

powered by Goobi viewer