Full text: Volume (Bd. 1 (1810))

vorgezeigte Hemd nicht für dasjenige aner-
kennen, welches er an jenem Abend getra-
gen, weil das, was er am Sonntage< Abend
den 6ten Nov, getragen, vom Querer bis
zum Ellenbogen ganz von Blut besudelt ge-
wesen, dieses aber bey dem ihnen vorgezeig-
ten, dem Angeklagten erft nach feiner Arre-
tirnng abgenommenen Hemde nicht der Fall
fey, — fo folgt daraus sehr natürlich, dass
derselbe entweder bey feiner Zurückkunft
nach Dankelshausen ein anderes Hemd ange-
zogen, oder das was er trug , vom Blute 'ge-
reinigt haben miilTe.
Der Angeklagte sucht nun zwar, den auf
ihn fallenden Verdacht, wegen des bey ihm
bemerkten Blutes zu entfernen, allein alles
das, was er zu feiner vermeintlichen Recht-
fertigung vorbringt, tragt das Gepräge des
Widerfpruchs und der grössten Unwahrfchein-
lichkeit, wodurch der auf ihn fallende Ver-
dacht, eher erhöhet als vermindert werden
kann. , .

Er führt zu feiner vermeintlichen Recht-
fertigung folgendes an:

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