Full text: Volume (Bd. 1 (1810))

2. Die Verletzungen feyen olinftreitig
durch einen gewaltfamen Angriff, von
einer oder mehreren Perfonen, läfst lieh
nicht beftimmen, — bewürkt worden. Die
BefchafFenheit der Wunden von Nro. i bis 21.
bewerfe, dafs he theils gefchnittcn, theils gc-
ftochen, theils mit fhmipfen harten Körpern,
durch Quetschung veranlasst feyen.
Da die ’Schnitt-und'Stichwunden, nach
tief drängen und flach wären; fo hätten
lieh die gefundenen Meller nicht wohl in
folche einpalfen laflen, die an denselben ge-
fundene Spur von Blut, mache es indels
wahrscheinlich, dafs ile damit veranlafst wor_
den. Die vielen gequetfehten und gerilfe-
nen Wunden mit ungleichen Rändern, vor-
züglich die fub Nro. 21. beschriebene grofse
am linken Schlafe, feyen höchft wahrschein-
lich, mit dem, unfein des Körpers gesunde-,
nen noch ganz blutigen Steine, woran noch
die Haare der Verstorbenen klebten, bewürkt
worden, delfcn Befchaffenheit lieh fehr gut
hiezu paffe, nachdem entweder feine breitere
Fläche, oder feine schärfere Kante gebraucht
worden. Und da die Verstorbene mit dem
Kopfe, dicht unter dem erwähnten grossen,
mit Blut befudelteit Felsftiicke gelegen, da
fer-

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