Full text: Volume (Bd. 1 (1810))

too
verordnet ist, 'und umgekehrt müssen bey
diesem alle rechtliche-.Bestimmungen des er-
,Stern eintreten. Da nun das Gesetz verord“
iret, dafs, wenn zu dem Versprechen etwas
zu verkaufen ein Handgeld hinzu gekom-
men ist, ein jeder der Contrahenten berech-
tigt seyn soll, davon abzugehen: so können
die Contrahenten auch von einem Kaufcon-
tracte' abgehen, so bald der eine oder 'ande-
re 1heil ein Handgeld gegeben hat. Der
' Kaufcontract erhält durch das Handgeld die
Natur eines blofsen Versprechens.
Daher sagt der Tribün - Grenier in seiner
Rede an den gesetzgebenden Körper (Code
civil des Frangais suivi de 1’expose des mo-
tifs etc. Tom. 6. p. 89- m g); ”la delivrance
et la reception des arrhes determineront le
caractere et 1’effet de kcn gagement, en U
reduisant ä une simple promesse, de vendre,
dont on pourra se desister sous les condi-
tions e'tablies dans karticle."
Diese Gründe haben das Tribunal erster
Instanz zu Göttingen bewogen gehabt, bey
einem perfect gewordenen Kaufcontracte dem
Verkäufer das Recht zuzusprechen, sich durch
doppelte Zurückzahlung des empfangenen
v Hand-

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