Full text: Volume (Bd. 4 (1812))

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dafs die Verwaltung derselben nicht mehr den
Kirchencommissarien, und deren An geordneten zu-
stehen müsse, sondern den Maire’s. Dieses wird
auch dadurch bestätiget, da5s nach dem gedachten
Königlichen Decrete, die Einweisung der Luthe-
raner in den Besitz der Kirche Si, Survatii durch
den Maire, nicht durch das Consistorium gesche-
hen sollte; dafs das hierüber angenommene Pro-
tocoll in die Archive-der Municipalität, nicht des
Consistorii^ niedergelegt werden sollte, —- Ist nun
auch der Maire jetzt in die Stelle des weltlichen
Kirchencommissairs getreten 8), und dem geistli-
chen Kirchencommissair beygeordnet; so hat den-
noch der erstere die alleinige Verwaltung, der letz-
tere dagegen nur das Recht, über die etwaige
Unzweclimäfsigkeit derselben Vorstellungen zu ma*
eben, und dem ConsistQrio darüber 'zu berichten*
da demselben nach Art. 40. des Königlichen Decrels
vom 7. August 18die Oberaufsicht gelassen ist.
III. Die Oberaufsicht über die Verwaltung der Kir-
chengüter bleibt den Consistorien.
Königl. Decret vom 27. Jan. 1 gog, die Gerichts*
Verfassung betreffend. Allgemeine Verfügung.
Art. 5.
4,Les officialites, vicaires generaux, et con-t
sisloires continuercnt a veiller au inaiutien
de
8) Ministerielle Ferfugxing vom März 18IO.

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