Full text: Volume (Bd. 4 (1812))

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auf die bestimmte nächstfolgende verwiesen wird*
Es bedarf jedoch hier £ben so wenig, als in andern
Sachen, deren Fortsetzung in einer folgenden Au-
dienz geschiehst, dazu, nach bereits gegenseitig
vorgebrachten Anträgen, (welches eigentlich gleich
im Anfänge, vor der Plaidoirie, geschehen muss,)
einer neuen Einladung, und das demnäohstige Er-
feenntnifs ist ein contradictorisches, wenn gleich
nicht alle Partheien in der folgenden Audienz er-
schienen. (Vergl. Art, 279. der Pr. O.) Dieses scheint
der Sinn des Art. 954» so weit er vom Verbindungs-
erkenntnisse handelt, zu seyn.
Ich komme auf die Terminsansetzungen in den ^
Vorerkenntnissen zurück. Es sind noch einige
Gründe anzuführen übrig, welche für dieses Ver-
fahren, wenigstens in einzelnen Fällen, zu reden
scheinen. Man könnte sagen, ein präparatorisches
Erkenntnifs bedürfe keiner Auslösung und Insi-
nuation, es sey diese bey jedem Vorerkenntnisse,
in dem ein solcher dies fixus angesetzt werde, un-
nölhig; die Publication desselben in der Audienz
verpflichte schon zur Befolgung. Allein diefs sind
Distinctionen , welche das Gesetz nicht kennt; eine
Ausnahme, die letzteres selbst itm Art. 52. macht,
worin es die Auslösung und Insinuation für unnö-
thig hält, erinnert deutlich genug an die in allen
übrigen Fällen zu beobachtende Regel. Was so-
dann die präparatorischen Erkenntnisse betrifft,
so

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