Full text: Volume (Bd. 4 (1812))

492

dafs der in Erbpacht gegebene Gegenstand, entwe*
der ganz oder zum Theil, zu e^istiren aufhört?
12) Wird der Mangel der Conclusionen des öffent-
lichen Ministerii, in erster Instanz, in einer Sache,
'worin sie nothwendig sind, dadurch gehoben, dafs
diese Conclusionen in der Appellationsinstanz ord-
mingsmäfsig Statt haben? VAeiche Grundsätze haben,
nach dem Art. 370 Pr. Ord. (Art. 473. Code de proc*
fr.), in Hinsicht der Evoeation der Sachen von Sei-
ten des Oberrichters Statt? 13) Kann ein Abstand
vom Rechtsstreite ohne Einwilligung des Beklag-
ten Statt haben? 14) Bewirkt die Insinuation ei*
nes Erkenntnisses von Seiten des Appellanten an
den Appellaten auch den Anfang des Laufs der Ap-
pellationsfatal ien für den ersten? iZ) Auf wel-
chen Grundsätzen beruht die Gerechtigkeit des Con*
tuinacialverfahrens gegen den nicht erschienenen
Beklagten in Frankreich ? *— . und auf welchen
Grundsätzen in Westphalen ? Ist es nothwendig
den Beklagten, welcher keinen Auwald bestellte,
stur Anhörung des Contumacialerkenntnisses in
Person vorladen zu lassen? Ist diefg wenigstens
nöthig, wenn eine Klage auf Anerkennung einer
Urkunde angestellt ist? Mufs, in Westphalen,
der contumacirende Kläger die Gerechtigkeit die
Klaggrundes beweisen? 16) Welches ist, rn Hin-
sicht der Oppositionsgeist, die Wirkung eines gegen
den Appellanten abgegebenen Contumacialerkennt-
nisses, wenn dieser zwar Ordnung massig einen
Anwald bestellte, solcher aber das auf ihn gerich-
tete Mandat nicht annahm ?

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.

powered by Goobi viewer