Full text: Volume (Bd. 4 (1812))

-s

tion eingelegt werden soll, summarisch ist; so
darf die Oppositions» Einlegiingsschrift die Gründe
der Opposition nicht enthalten, sondern diese wer-
den in der Audienz erst ausgeführet. Denn wenn
der Beklagte oder der Kläger vor dem Gon tum a-
©ialerkenntnisse seine Vertheidigungsgründe nicht
schriftlich mittheilen durfte; so kann ihm diese»
auch nachher nicht zustehen.
Arg. Art. 405. der französischen und Art. 33g,
der westphl. Pr, O. und Pigeau T, I. S. 549.
Nro. 5,
Eben daher kann auch kein Theil auf die Schrift
schriftlich antworten.
Pigeau l.c. S. 550. (nicht Z4g.) Nro. 7,
"Wenn aber die Hauptsache in den ordentlichen Pro-
cess einschlägt, so roufj die Oppositions* Einle-
gungsschrift die Rechtfertigungsgründe enthalten,
sie mögen die so genannten caussales oder Restitu-
tionsgründe , oder aber die Beschwerden selbst be-
treffen. Der Gegner des par de'faut Verurtheilten
kann darauf schriftlich excipiren, und letzterer so-
dann repliciren,
Pigeau 1. c, Nro. 6.
So lassen sich, nach meiner Meinung, die Art.
113. 338 und 35-— Z8- der Pr. O. füglich mit ein-
ander vereinigen, Der irzte Art. der westphl.
und der i6iste Art. der franz. Pr, 0. setzen den
Fall voraus, dafs die Sache vorher schriftlich ver-
handelt,

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