Full text: Volume (Bd. 4 (1812))

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lein eben der Umstand , dafs er diesen Punct
ganz mit Stillschweigen übergeht und ihn als
> unzweifelhaft voraussetzt, ist wohl der sicher-
ste Beweis , dafs er die Folgerungen, worauf
. sein System führen müsse, selber nicht in ih-
rem ganzen Umfange überschaut hat. Er pro-
; testirt nur'wider die Zulassung einer Reprä-
seutation unter den simpeln Seitenverwandten,
so dafs also unter diesen sowohl in Ansehung
der Erbtheilung wie auch in Ansehung der
Erbordnung lediglich die Nähe des Grades ent-
scheiden •„ und jener Unterschied zwischen
vollblütiger und halbbürtiger Geburt nur bey
der Theilung Unter Personen desselben Grades
von Einhufs seyn soll. Wenn ihm aber auch
diefs ein jeder gern zugeben wird, so bleiben
doch nichts destoweniger alle jene oben aus-
geführten Folgerungen, welche, wie bemerkt
. worden , von den Anhängern des denselben
zum Grunde liegenden Systems irrig aus der
in der früheren Gesetzgebung bis in infinitum
verstatteteri Repräsentation hergeleitet wurden,
dabey unverrückt bestehen. *
Es hat nehmlich, um die Sache in ihrer Anwen-
dung zu' zeigen, Hr. B r. freylich seinem Systeme
zu Folge vollkommen Recht, wenn er in folgendem
Beyspiele

öS

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