Full text: Volume (Bd. 4 (1812))

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theilung des auf die väterliche oder mütterliche Li-
me gefallenen Antheiles auf die durch die in einer
jeden dieser Linien stehenden entfernteren Ascen-
denten des Erblassers sich bildenden Linien zu ver-
bieten und aufzuhehen. Zu dem Ende ist es erfor-
derlich das unmittelbar vor dem C. N. Statt fin-
dende Successioms} stem etwas genauer zu be-
trachten.
Es beruhte dasselbe auf dem Gesetze vom iyten
Nivose ane, von welchem mehrere Grundsätze
sich durch alle Stürme der Revolution hindurch er-
halten haben , und mit in den C. N. übergegangen
sind* Diesem zu Folge theilte sich nehmlich jede
Verlassenschaft in zwey gleiche Theile, den einen
für die väterlichen, den andern für die mütterli-
chen Verwandten, und nur in dem Falle, dafs eine
der beiden Linien gänzlich wegfiel , sollte die an-
dere Linie zur Totalität der Erbschaft gelangen l6}.
Bey
26) l/article S3 veut que la eticcession dn defunt soit
pariagee en deux portions egales ; Fune pour leö pa-
rens paternels, Fautre ponr les parens maternels. —■
Ce n?est qu’en cas de defaillance de Tune des deux
lignes patrrnelle ou inaternelle, que les parens de
Fautre Ügne soni appeles par Fart. 90, ä recueillir la
totalite de succession. Sirey Jurisprudence du tri*
butial de Cassation tom, I, an X* p. 292. — Man
Findet das Nivoae* Gesetz im Journal des debats et
des decrets de la Convention nationale, an 3, Nivose,
vol.

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