Full text: Volume (Bd. 4 (1812))

372

trachtung erledigt, dafs es zur Rechtfer-
tigung eines solchen Ausdrucks schon
hinreicht, wenn nur das in der äufsern
Form.liegende Bild zutrifft, und dafs man
sich nur, wenn denn einmahl Subtilitä-
ten gelten sollen, auf die Erbschafismasse
beziehen könnte, aus welchen nicht nur
der auf die väterliche und mütterliche Li-
nie fallende Erbschaftstheil seinen Ur-
sprung nimmt, sondern zu welcher auch
die auf die in einer jeden einzelnen die-
ser Hauptlinien sich ferner bildenden Ne-
benlinien fallenden Antheile in dem Ver-
hältnisse von Wirkungen allerdings ste-
hen würden.
b) Aufser der Unhaltbarkeit dieser von Hm. Br.
für seine Auslegung angeführten Gründe, giebt
es indessen noch einen besondern Grund ge-
gen dieselbe, welcher in dem Verhältnisse liegt,
in welches hiernach der Art. 754. zu den Ar-
tikeln 739 — 744. kommen würde. Die Sect.
II. des Zten Capitels des Titels von der Suc-
cession ist nehmlich ausschließlich der Lehre
von der Repräsentation gewidmet; es werden
darin nicht nur die Merkmale derselben an-
gegeben, sondern es wird auch darin bestimmt,
wann und unter welchen Bedingungen die-
selbe zur Anwendung kommen solle. Wie ist

es

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.

powered by Goobi viewer