Full text: Volume (Bd. 4 (1812))

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in allen Pnnctcn, dafs es seinem Inhalte gemäfs
vollzogen werde.
(Sirey de'cisions diverses, lßio, X. Cah. n.
P- 485-)
i x) Der 2 208- Artikel des C. N. welcher die von
einem Gläubiger in dem Falle zu beobachtende
Formalität vorschreibt, wenn er eine Klage auf
Theilung oder Verkauf gegen die Miterben sei-
nes Schuldners anstellt, kann auch in dem Falle
angewandt werden , wann die Klage gegen Mit-
eigenthümer gerichtet istf die nicht Miteiben sind.
— Der Art. 2269 ivelcher sich auf das Verfall-
r ren bey der Auspfändung bezieht, ist nicht auf
das Verfahren bey der Theilung oder Versteige*
rung- anwendbar.
Bey einer Hypothekeneintragung ist es nicht
bey Strafe der Nichtigkeit erforderlich, das Ge-
werbe des die Eintragung verlangenden Gläubig
gers anzu führen, da diese Form nicht zum TFe*
sentlichen gehört. (Art. 17. L. x. br. 7. und 2x4g.
des C. N.)
So erkannte der Cassationshof am 1, Oct. ißxo.
(Sirey lgio, X.Cah. t p. $830'
12) Wenn eine verhcirathete Frau durch ein Er-
kenntnifs, für die Mutter eines natürlichen Kin*
des erklärt wird< so mujs sie diesem Kinde, selbst
ivährend der Ehe, und ohnerachtet sie eheliche
Kinder hat, Alimente verabreichen. {Art* 337*
762. C.iv.)
Erkannt vom Appellaiionshofe zu Rennes am
L2. März lgio. ( Journ. du harr. xg xo. N. xo. p. Z25.)

IV. II. St.

s

IV.

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