Full text: Volume (Bd. 4 (1812))

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werden, wo überall kein Gegenstand einer Nach-
for cliung oder einer wissenschaftlichen Unterau-
chung vorhanden ist? Warum wollen wir die Ach-
tung aus den Augen verlieren, welche wir der Leiche
eines Menschen schuldig sind, und welche uns
schon die Römer als eine religiöse und geweihte
Sache anzusehen lehrten. Wenn ein chirurgisches
Institut die Leiche eines zum Tode Verurteilten
begehrt, so rnufs man sie ihm geben, weil dieses,
um mich so auszudrücken, eine Schuld ist, wel-
che das Verbrechen der Menschheit zahlt. Un-
streitig kann diese Authorisation auch auf Leich-
name solcher Personen erstreckt werden, welche
in einem Duell geblieben sind, oder Harid an sich
selbst gelegt haben, und vielleicht wäre dieses, ein
Mittel diese Vorfälle zu verhindern. Aufaer diesen
Fällen aber mufs die Section, aus Achtung gegen
die Verwandten und die Todten unterbleiben.
Ich hoffe, dafs Mifsbräuche der Art nicht er-
neuert werden.
Empfangen Sie etc.
Der Minister
Siraeo n.

ir.Bd. LSt.

H

C.

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