Full text: Volume (Bd. 3 (1827))

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Hitzig, Ikitschr. f. d. Cnm.A.Pfi.
Endlich kann unter der-Rubrik der Tödtung gewiffcrmaaßen
auch noch angeführt werden.
17. Angeblicher Einfluß mystischen Unfugs auf den Tod
eines Postbeamten in Hamburg, B. IV. S. 165—95. ES
soll im Frühjahr 1826 durch Einfluß von Mystikern ein Post»
bcamter wahnsinnig gemacht und dadurch sein Tod veranlaßt
worden seyn. Die Sache machte in Hamburg viel Aufsehen,
und wurde auch in öffentlichen Blättern, namentlich im HeSpe,
ruß, auf eine sehr schiefe und entstellte Weise erzählt. Hier
gibt nun ein Anonymus die wahre Darstellung der Sache durch
Mittheilung der betreffenden Acten, aus welchen hervorgcht,
daß von einem Einfluß von Mystikern und von Wahnsinn gar
nicht die Rede seyn konnte. UedrigenS paßte die Aufnahme
dieses Aufsatzes, wenigstens in der ihm gegebenen Ausdehnung
nicht ganz für den Zweck der Zeitschrift. Mit demselben ist btt
sonders zu verbinden die sehr interessante Erörterung von Hudt«
walcker in. den von ihm und Trümmer herauögegebenen
criminalist. Beiträgen B. Hl. S. 8y f.
D. Kindermord, und Verheimlichung der Schwan-
gerschaft und Niederkunft.
1. Ueber das jDerbrcchen des Kindermordes nach Preuß.
Gesetzen. 83. T. ©.120 — 32. Ein Auszug aus Gans von
dem Verbr. des Kinde,rmordcS rc. Hannov. 1824. ©. 533—56.
2. Erörterung der Frage, ob der §. 560a fdeS P. Landr.
II. 20.] einer außerordentlichen Anwendung fähig fcp fd. h.
extra oräinem fein Strafgrad herabgesetzt werden fonnc], je
nachdem der Verdacht einer gegen das Leben der Leibesfrucht
gerichteten bösen Absicht der Gebärerin sich nur als gering dar,
stelle Vom Herausgeber. B.II. ©.-526—51. — eine Cor«
relativn, in welcher der Herausgeber mit vielem Scharsinn
eine, wie Ref. scheint, sehr richtige, auf volle Anwendung der
freilich sehr harten Strafe führende, Auslegung des genannten

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