Full text: Volume (Bd. 3 (1827))

-44? , ,.; . V.
Perbrechen- ^hieif. Verletzung fremder Geheimnisse) blos von
der Anzeige- deß. Betheiligten, abhängig gemacht ist. Abgesehen
.davon, daß:tit hier zweifelhaft gelassen ist, ob auch die Unter»
suchung nur auf.diese .AnzeigeMtatt finden soll, wer ferner der
Bethelligte, ist,j..[0 verwcistRee.. auch hier auf seine allgemeinen
Ausstellungen gegen diese Beschränkung des Verfahrens von
Amtswcgen in den..Beitragen zur Rechtsphilosophis §. 100 —
;io5. Er hofft, dafi feiste Bemerkungen dort mehrere Crimina«
listen veranIaffen..Mrden, der wichtigen Materie abermals ihre
besondere Aufmerksamkeit zu -widmen. Nächst dem im Art.
K22 genannM Verbrechen,istim Entwurf auch dieBestrafung
.der Schandung Art. 249, der Entführung einer Einwilligenden
Art. 257, des;.-Ehebruchs Art». 261, einiger Beleidigungen Art.
272 II, deh HchMchffng Art. 274 der Verleitung zur Unzucht
Art. 276 II ; im Art; 246 g. 2 bei der fahrlässigen Körperver-
letzung sogar .die Strafaukmeffung von dem zufälligen Umstande,
ob eine Anzeige, deö Betheiligten erfolgte, abhängig, gemacht
worden, und.zufolge Art. 55.4 a. E. sollen Amt», oder Dienst-
.verbrechen nur auf Veranlassung der zuständigen Behörde be-
straft werden, welche letztere Beschränkung .sich wohl am wc«
nigsten billigen laßt.— Der Art. 221 ist aus dem baierschcn
Art. 295 genommen, wozu die Anmerkungen die Ansicht des
ständischen Deputirten berichtigen werden. — Die. Artt. 223
und 224 welche vom betrüglichen Bankrott handeln^ sind mu-
sterhaft und,weit den baierschen Bestimmungen Art. 276—279
yorzuziehen. ES scheint das Beispiel, das der ständische Dc-
xutirte (S. Zl) anführt, um Art. 223 Nro. II anzugreifen,
nicht zu paffen, da der Artikel nur von ungewöhnlichen
Einkäufen und beträchtlichen Anleihen redet. Uebrigenshat
man gewiß alle Ursache, durch strenge. Verfügungen dem über-
hand nehmenden Leichtsinn in Aufwand und Schuldenmachen
zu steuern.— Im Art. 225 wird dem betrügerischen Bankrott

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