Full text: Volume (Bd. 3 (1827))

342 Römisches Recht.
von Sachsen unterstützte Ausgabe, soll, den Text in einer neuen
nach den besten Ausgaben veranstalteten Necognition, und dazu
kurze kritische, die Chronologie, und Parallelstellen nachweisenoe
Noten liefern. Daß ein nach diesem Plan, wenn auch auf bat
Vortrefflichste ausgearbeiteteö, Werk wenig beitragen tonnte, in
Diesem Zweige des Wiffens nennenswerthe Fortschritte zu be-
gründen, ist, bei dem bisherigen Zustande der Kritik des Cor*-
pus juris civilis, die noch so viel aus den eigentlichen Quellen
und deren neuer sorgfältiger Behandlung zu schöpfen hat, für
sich einleuchtend. Indessen viele Bücher sind nothig und gut,
die, für anderweite Bedürfnisse sorgend, nicht gerade jenen ei-
gentlich gelehrten Zweck verfolgen. Ob aber das Bedürfniß ei«
ner neuen Ausgabe dieser Art so dringend war, daß es löblich
ist, mit derselben einem Werke zuvorzueilen, und teilweise in
dun Weg zu treten, welches, blos Privat-Unternehmen, mit
seltner Freigebigkeit vom,Verleger unterstützt, durch Ausbietung
Vielfacher angestrengter Thatigkeit, aus den achten Quellen, die
Von vielen Seiten höchst bereitwillig mitgetheilt werden, diesen
Zweig der Gelehrsamkeit wahrhaft zu fördern, und in einer
kleinern aus dem Hauptwerke geschöpften Ausgabe auch dem
-gewöhnlichen Bedürfniße abzuhelfen strebt: das naher zu prü-
fen paßt für mich nicht. Ich wende mich also gleich zu der
Frage, wie der vorgesteckte Plan bei Institutionen und Pan-
dekten (denn bas Uebrlge steht noch zurück) ausgesührt ist.
Die Institutionen sollten hauptsächlich nach Cujaeius gege-
ben werden, unter Benutzung der «ditiones vulgares, Ha-
.loandrina, Bienen. Selbst nach dem beschrankten Plane der
Benutzung, nur von Ausgaben fragt sich.'hier, warum denn
Nussarduö reiche Naeiantensammlung, Contius und Hoto--
mannenö Text-Recen'sion übergangen sind? uud von der andern
Seite fallt auf, was das unbestimmte Wort vulgäres soll?
Die Vergleichung deL Einzelnen ergibt, daß die unglossirten

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