Full text: Volume (Bd. 3 (1827))

Cod. Tlieodos* Fragm. Vat., Tex u. Hall. 327
daß die nicht wenigen Stellen anderer Bücher des Justiniani-
schen, die wir im Theodosischen nicht finden , wenn wir alle
Bücher, dieser Sammlung vollständig hatten, wahrscheinlich alle
sich würden Nachweisen lassen. Zu solchen Verschiedenheiten der
Stellung gehört der weitgreifende Umstand, daß im Theodosi-
schen Codex unter den Rubriken deofficio auch Alles von den
Appantoren der verschiednen officia verkommt, welches der
Justinianische ins i2te Buch stellt (nachgewiesen S. 55). Eine
Vergleichung mit der Westgothischen Bearbeitung gibt S. Z15
und 555, nachwcisend, wie hier das Gelchichtliche, einen Ueber-
gang Bezeichnende, ausgelassen, das dauernd Würksame und Wich-
tigere ausgenommen zu sein pflege. Von den mehr in’f> Einzelne
gehenden Bemerkungen hebe ich aus einen Versuch, die Zahlen,
welche in den Gesta Seuatus bei den Zurusen angegeben sind, zu
erklären (S. 8), wo die Vermurhung ausgestellt wird, cs sei
damit die Zahl der rufenden Senatoren , oder die Zahl der Ar-
ten, wie gerufen worden, angegeben. Beides wol zu künst-
lich: viel natürlicher ist, an die Zahl einfacher Wiederholungen
zu denken, wie noch in neueren Zeiten bei dem dreimaligen
Hoch'.
Ueber die Daticanischen Fragmente finden sich beachtens-
werthe Erörterungen, bei Gelegenheit des Theodosifchen Codex
gegeben, in der Holländischen Bearbeitung derselben, von wel-
cher eben die Rede war. Namentlich S. 19 die auf den Titel
de excusationibus, in welchen 5 Abschnitte (in denen allen zum
Theil Dasselbe wiederkehrt) §.?l2Z .. 171; 172..224; 225,.*
248. bestimmt genug zu erkennen sind, gegründete Vermurhung,
daß diese Sammlung von 5 Verschiednen verfaßt sei. Wenn
die Verff. diese Bemerkung noch in Verbindung bringen mit
der Nachricht, daß z Männer, Antiochus, Theodorus, Eubu-
lus die von derpälteren Theodosischen Ernennungen in Beziehung
Krit. Zeitschr. HI. 2. 9

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