Full text: Volume (Bd. 3 (1827))

2.1.5. Marezoll, über die Verbindlichkeit der Vormünder, die Mündel-Capitalien verzinslich auszuleihen

Kämmerer, Observat. Jur. civil. 27
'Meinung führen müsse, worin denn auch vorurtheilsfreie Leser
dem Vers, gewiß beipflichten werden.
Schließlich sei) es noch bemerkt', daß wenn ich öfter die
Gründlichkeit des Berf. gerühmt habe, dieses sich nicht nur
anf die vollständige Benutzung der Quellen bezieht, sondern be-
sonders anch auf die gewissenhafte Zuralheziehung der neuern
Schriftsteller , deren der Vers, so viele anführt, daß ich geneigt-
wäre, von ihm zu sagen, was er selbst p* 188 von Ulpian
rühmt: Tanta doctrinae copia ac familiaritate cum JCtorum
libris contracta conspicuus est nobisque auctorum laudato-
rum abundantia ita se commendat, ut .nemo novorum
JCtorum aetate et priorum et posteriorum — hac ratione
ei anteferri, ne comparari quidem possit.
E. Huschke.

Marezoll (Prof. in Gießen) über die Verbindlichkeit
der Vormünder, die Mündel-Capktalien verzinslich
auszuleihen (Arch. für civil. Praxis, Bd. IX. Hst. i.
S. 36 — 52.)
Der Verf. behandelt hier in anziehender Darstellung einen
Gegenstand, bei welchem man, wie er wohl mit Recht behaup-
tet, bisher den einen oder andcrn Gesichtspunkt außer Acht ge-
laßen habe. Einen dieser Gesichtspunkte aus dem älteren oder
Pandektenrechte, und in. der L, 7. §. 6. D, de ad m. tut. ent-
halten, weiß er sehr treffend hervorzuheben, und in seiner frü-
heren praktischen Bedeutung darzustellen.
Der Verf. wendet, darauf sein Hauptaugenmerk auf Justi-
nian» äbelberüchtigte, fast verschrieene Nov. 72. cap. 6—8, die
er nicht für so unvernünftig erklärt, als man sie gemeiniglich

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