Full text: Volume (Bd. 3 (1827))

Srrelitt, Gczch. u. Lit. der St. W. - 2/j
rische Kameralistik eine Staatswissenschaft sei? welcher
Unterschied wohl Zwischen Finanzwissenschaft und Staatswirth-
schaftslehre sei ? warum er von ihnen als besondere Wissenschaften
Staatörechnungswesen und selbst die Lehre von den Auflagen
trenne? warum die Polizei, die Finanzwissenschaft und selbst
die Handlungs-Politik von der Politik, d. h. von der Anwei-
sung den Staat bestmöglich einzurichten und zu leiten u. s. w.
u. s. iv.
Doch genug, und vielleicht mehr als genug über die An-
lage des Werkes; gehen wir nun zur materiellen Bearbeitung
der beiden (übrigens — wie unten naher wird gezeigt werden —
vom Vers, nicht hinreichend getrennten) Hauprrhcile desselben
über, um zu sehen, ob das sehr ungünstige Vorurtheil, wel-
ches der Vers, durch seinen Plan gegen dieselbe erwecken muß,
gegründet ist oder nicht.
Daß eine Geschichte der sammtlichen St. W. selbst nach
allem dem, was Ompteda und Ward für das Völkerrecht,
Ganilh und Lotz für die National-Oekonomie, Haller und
Raumer für das philosophische Staatsrccht, Luder für Sta-
tistik und Politik gethau haben, immer noch zu den unbefrie-
digten Bedürfnissen des Publicisten gehört, ist bekannt. Es
fehlt immer noch nicht nur an einem Werke, welches die Ge-
schichte der verschiedenen einzelnen St. W. zu einem organi-
schen Ganzen verbände, sondern selbst auch die mehrsten ein-
zelnen Disciplimn sind noch weit entfernt eine brauchbare Spe-
cial-Geschichte zu haben. Was hat nun der Verf. gethan um
diese Lücken im Einzelnen , auszufüllen, und Alles zu Einem
Ganzen zu verbinden?
Vor Allem ist — um mit der Construction des Ganzen zu
beginnen — zu bemerken, daß er dir verschiedenen Theile sei-
nes oben angegebenen Systems ohne alle Verbindung unter ein-
ander abhandelt, so daß z. B. die Geschichte der Fr'nanzwisseir,

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