Full text: Volume (Bd. 3 (1827))

24Q. Römisches Recht.
c. donationes-I;tcr nicht nachgckommen werden soll. — Eben
so wenig können wir zugcben, daß eine mortis o. d. nie Unis
versalsuccession begründe. In Folge unmittelbaren Hingebens
freilich nicht, wird aber ein Atiotentheil der Erbschaft verspro-
chen, so ist nach des Schenkers Tode dazu,, daß diese pars
als Universales restituirt werde, der Erbe eben so, und aus
dem vorhin angegebenen Grunde der Gleichstellung, berechtigt
und verpflichtet, wie bei st'deicommiffarischem'Auftrag; denn
die formelle Verschiedenheit, daß dort den Beschenkten zuge-
fagt, hier ein Dritter beauftragt wird, soll materiell nicht
relcviren, und legata partitio hak übrigens jetzt, auch nach
dem Vers., dieselbe Folge; es versieht sich von selbst, daß erst
durch die Restitution der Donatar, wie der Legatar he-
redis loco wird. — Gelegentlich hat Herr M. auch auf eine
bisher nicht gehörig beachtete Unterscheidung zwischen mortis
causa capere posse und testamentifactio ec. passiva auf-
merksam gemacht, die nicht übersehen zu werden verdient,
(©, 81 fgg.), und wodurch er zeigt, daß die bei Legaten zur
Zeit der Errichtung ersoderte Fähigkeit, keineswegs, wie man
bisher angenommen hat, bei m. c. donatio nicht erfodcrt werde.
— Wir hoffen, eS werde dem Verf. die von uns versuchte
Polemik ein willkommeneres Zeichen der Werthschatzung sepn,
als ein bloS allgemeines Lob, wenigstens wenn. Ree. von sich
auf Andere schließen darf.

Zimmern.

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