Full text: Volume (Bd. 3 (1827))

3.1.6. Deiters, Dissertatio de civili cognatione et familiari nexu ex jure Romano et Germanico. Bonnae 1825

224 Römisches Recht.
Ligen Verfassers,, stimm Vorsatz« getreu zu bleiben, zu be-
schließen.
E. Huschte.

Deiters (Dr. Petr. Franc-,) Dissertatio de civili
cognatione et familiari nexu ex jure Romano et
Germanico. Bonnae 1825. Prostat apud T* Ha-
bicht. II, u. 103 S. 8.
Sectio prima, qua jus Romanum continetnr. (p. 1 — 5>.)
Was Signalton und Cognatio» fep, im Allgemeinen zu wissen
und mit diesem oder jenem Bilde zu beschreiben, «st eben so
leicht und von eben so geringem Interesse, als die tiefere Er.
kenntniß und Darlegung jener Verhältnisse zu den schwersten
und anziehendsten Aufgaben des CivilrcchtS gehört. Der übri-
gens gewiß fähige Vers, der vorliegenden Abhandlung hat sich
leider auf die erste« Behandlungsweise der Sache beschrankt,
und beßhalb meistens nur das Gewöhnliche mit neuen Worten
wiedergesagt. Soll daher diese Recension nicht auf Beibringung
von Belegen zu der eben gemachten Bemerkung .sich beschran-
ken, so wird sie im Folgenden nicht sowohl beurtheilen als den
Gegenstand, so wie er hatte aufgefaßt werden sollen, , kurz dar-
stellen müssen.
Agnation und Cognation brücken die menschlich nachweis-
bare Einheit der Gattung in verschiedenen menschlichen Indivi-
duen aus. Der Unterschied beider ist ber, daß die Cognation
jene Einheit nach natürlichem Rechte, d. h. nach dem Rechte
der Menschen als Einzelner, die Agnation dagegen ebendieselbe
nach Civilrecht, d. h. nach dem Rechte der Menschen, als im
Staat Verbundener, bezeichnet. Daher die Agnation immer

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