Full text: Volume (Bd. 3 (1827))

Bearbeitung der Quellen, Allgemeines. 181
Kritik und Auslegung gemeinschaftlich ihrem Bearbeiter stellen,
sich ganz in Denk- und Schreib»Weise deö Schriftstellers zu
versetzen; aber allerdings einen bisher wenig beachteten, so daß
der Beisatz novo wohl richtig ist. Die Art, wie hier die Be-
arbeitung desselben begonnen wird, ist für jetzt, mehr als der
Titel erwarten laßt, fast durchaus die praktische, bei einzelnen
Fallen jene Bemerkung anwendende: aber schon durch die ein-
sichtsvolle und erfolgreiche Behandlung vieler dahin gehörigen-
Falle gewinnt die Theorie den Satz, daß dieser Weg ein nütz-
licher sei, und wird auch im Einzelnen hierdurch eingelcitet
und angedeutet; und hoffentlich unterlaßt der Derf. nicht bei
Fortsetzung dieser Arbeit die Grundsätze, welche ihn leiteten,
und die sich immer mehr bei ihm selbst, eben durch die fort-
gehende Arbeit, lautern und befestigen werden, auch mit be-
stimmten Worten aufzustellen.
In diesem ersten specimen werden fünf kleine Erörterun-
gen gegeben, von denen die 4 ersten kn nächster, die zte in
entfernterer-und zweifelhafterer Verbindung mit den Formeln
stehen. Die ite und Zle.gehen auf das kn diesen Formeln
häufige quisque* wovon die interessanteste Anwendung sein
nwgte, die sehr wahrscheinliche Conjectur, daß D.XXIX* 1 <l.
testamento milit. 1. 34. H. 2. voluntas quaeque zu lesen
sei. In der 2ten wird das bekannte ei et in cum in Uipians
und Justinians Berichte über die lex regia behandelt. Die der
in neuerer Zeit von.Hugo und Zimmern verteidigten entge-
gengesetzte Ansicht, dahin gehend, daß die letzten Worte das
erste nur Verstärken, nichts davon Verschiedenes sagen sollen,
wird hier unter Beziehung auf die gewöhnliche große Ausführ-
lichkeit der Gesetzes- Formeln, wohl siegreich, in Schutz genom-
men: aber etwas fpeciell gerade dieser Weitlauftigkeit Aehn-
liches vermogte doch der Verf. nicht aus Gesetzes-Formeln
nachzuweisen. Die (von Andern schon angeführten) Veile).

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.

powered by Goobi viewer