Full text: Volume (Bd. 6 (1829))

47

Böcking, Beck, Kriege!, Roßberger Znstitt.
so gar unbestimmt gesprochen ist; und selbst daraus, daß auf
dem Titel die nach dem Sprachgebrauche der Kritiker so ver-
schiednen Worte recensuit: und recognovit: gleichsam als iden-
tisch neben einander gesetzt sind.
Noten, sowohl kritische als exegetische und ähnliche Zu-
satze hatte nur Böcking Raum in einiger Ausdehnung
beizufügen. Es ist dieses mit sichtlichem Fleiße geschehen,
sowohl was Varianten aus Ausgaben, als was kritische
und exegetische Benutzung des Theophilus, Paralleistellen aus
juristischen und andern Schriftstellern betrifft. Ob dieses
Alles hier zweckmäßig war? darüber ist schon früher gcur-
theilt. Ich füge nur bei, daß mein bisheriger Gebrauch
mir noch keine cigenthümlichc Bemerkung oder Vergleichung
von Erheblichkeit dargebolen hat; indessen es an einzelnen
Ungenauigkeiten nicht fehlt. So vermisse ich, was bei ei-
ner Harmonie beider Institutionen am meisten auffallt, zu
J. de legit, par. tut. I., 18 die Anführung einer verwandten
Stelle aus Eajus I., 166. !Zu quib. modis jus potest, solv.
I., 12. §. 4. ist eine doppelte Authentike angeführt, ohne zu
bemerken, daß die eine, die des Codex ist. Zu 7. qui tost. tut.
I., 14. § 5. sind ein paar hierher gar nicht gehörige Stellen
citirt, D. de verb. signif. I. l. 52. Zu J. de satisd. tut, I.,
24. H. 2. const. im per. sind angeführt C.de magistr. conv.
V., 75. 1. 2..5., indessen nur 1. 2. hierher (zu der Klage ge-
gen Erbe») gehört.
Die Kricgclische Ausgabe gibt, ausser einigen wenigen Va-
rianten, nur noch Verweisungen auf Casus und die Constitu-
tionen, welche der Text erwähnt, jene bei den Ucbcrschriften
der Titel, diese im Texte selbst eingeklammert. Beides em-
pfahlt sich als raumsparend und bequem für den Leser: aber
das Letzte mögte doch mehr gegen als für sich haben, da eS
die Reinheit des Textes auf eine unangenehme und hier und
da wohl auch Verwirrungen drohende Weise stört. — Die

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.

powered by Goobi viewer