Full text: Volume (Bd. 6 (1829))

448 Uebersicht über das
als die hier aufgeführten zu findende Verordnungen in Bezie-
hung.
6. Abhandlungen über einzelne Materien,
a. Gerichtsverfassung
«. ükerhgup:.
Ueber die Wnrttembergische Gerichtsverfassung besitzen wir
eine sehr verdienstvolle, gediegene Arbeit in folgender Schrift:
Lo) Hufnagel (vr. Oberjustizrath), GerichtSverfas-
" sung und I^echtsverwaltung im Königreiche
Württemberg, in einem Umrisse dargestellt (im ersten
Bande der von ihm und Prof. Scheurlen herausgege-
benen Gerichtsverfassungen der teutfchen Bundesstaaten.
Tübingen, bei C. F. Oslander, 1829. S. 407— 596.).
Der Verf. gibt in diesem Aufsatze eine Darstellung deS
bestehenden Württembergischen Gerichtswesens nach allen seinen
Beziehungen, mit Sachkenntniß und großer Genauigkeit. Er
beurkundet durchaus nicht blvS vollständige Bekanntschaft mit
den Quellen, sondern auch das eigene Dertrautsepn mit der
Verwaltung selbst, welches er sich in seiner Eigenschaft als Vor-
stand eines Untergerichtes und als Mitglied eine» höheren Ge-
richtes erworben hat. Was die Form dieser Darstellung be-
trifft, so ist sie ganz nach dem Gesichtspunkte bearbeitet, wel-
chen die Herausgeber der Gerichtsverfassungen im Vorworte
mit folgenden Worten bezeichnet haben: die einzelne Darstel-
lung soll für den Einheimischen kein Repertorium aller in sei-
nem Lande geltenden Gesetze, Instruktionen und Verordnun-
gen scpn; nur als Fachwerk soll er sie benützen können, um
sie für seine besondern Zwecke tauglich zu machen und taug-
lich zu erhalten. Dem Auswärtigen soll der einzelne Umriß

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