Full text: Volume (Bd. 6 (1829))

Württenibergische Recht.

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der Schenkung von TodeSwegen; in seinem vermischten
Aufs. II. Nro.XXX.
Diese Entwickelung gehört eigentlich nicht in unsre Ueber-
sicht, da sie bloß das gemeine Recht zum Gegenstände hat.
Nur auf einen ihr lbeigegebenen Anhang ist hier aufmerksam
zu machen, in welchem R. richtig ausführt, daß, wenn
niit einem Verkaufe von Immobilien eine Schenkung von To-
deswegen verbunden wird, das gemeinderälhliche Erkenntniß
über den Kauf nicht hinreicht, um die Schenkung formell gül-
tig zu machen.

7. C a s rt i st i k.
In Beziehung auf die, für Doctrin und Praxis so über-
aus wichtige, Bekanntmachung einzelner von unfern Gerichten
entschiedener, Rechtsfälle mit den Enlscheidungsgründen ist in
unsrer Periode für das Privatrecht ungleich mehr als für das
Strafrecht (vergl. oben S. 292) geschehen durch folgendes
Werk:
67) Kapff (Or.Joh.Fr.Melch., Ob.Just.Ralh inTüb.).
merkwürdige Civilrcchtssprüchc der höchsten und höheren
Gerichtshöfe in Württ. rc. rc. rc. IrBd. Tüb., b. Laupp,
182t. XXXII. u. 535 S. 8.
Nichts kann auf die Ausbildung des NechtS wohlihaliger
und erfolgreicher einwirken, als eine von tüchtig gebildeten,
mit gutem Blicke begabten Männern ausgehende Rechtspflege.
Sie verliert aber ihre Hauptwichtigkcit und Wirksamkeit und
ihren ganzen wohlthatigen Einfluß, wenn die Erkenntnisse und
die durch das Leben gesammelten Erfahrungen gleichsam wie
eine tobte Masse im Grabe der Registraturen modern.' Sie
muß durch eine gehörige Bekanntmachung Gemeingut werden,
und dadurch für die Nachfolger int Gerichte, für ccordinirtr

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