Full text: Volume (Bd. 6 (1829))

Württenrbergische Recht. 38?
Pfandrecht rc. rc. abgerechnet, ein ganz traurige» Plagiat ist.
Der Vers, excerpirle nämlich und mißhandelte die Schrift von
Gmelin „von Aufsätzen über Verträge" (Tüb. 1790) und
Weishaar'ö Handbuch. Der Leser wird sich leicht davon
überzeugen, wenn Er nur z. B. vergleicht

Christlieb mit Gmelin
§. 1. §. i.
— 2. — 2.
- Z. — 4 und §. 6. a. C.
— 7 u. 8.
— 5* — 9 — 11.
-6-9 — 12 —15.
— 18. S. 45.

Vei Vertragen, welche Gmelin übergeht, wird Weis»
haar ausgezvgen, aber freilich so, daß man dabei recht sehen
kann, wie cs dem Guten, wenn es in schlechte Hände kommt,
doch gcnz jämmerlich ergeht. Man vergleiche nur z. B. die
§§. 198. 199. 200. 202. 293. 305. von Christlieb, mit den
§§. 1023. *024. 1025. 1027. 1273. 983—985. von Weis-
haar's Handbuch! Wie schlecht selbst Gmelin excerpirt ist,
davon gibt gleich der §. 4. bei Christlicb (§. 7. 8. bei
Gmelin) ein Beispiel. Hier führt nämlich Christ lieb als
wesentliches Erfordcrniß rücksichtlich der Form und de»
Anstandes bei Vertragsinstrumcnten an, daß das Papier rein,
gut, nicht fließend, und da» Ganze mit gleicher Dinte und
ohne Abkürzungen geschrieben fth! Das Pfandrecht mußte der
Verf. freilich nach dem neuen Pfandgesetze „umarbeiten",
wie er sagt, d. h. bas aus Gmelin Ausgeschriebene wieder An»
derS machen. Denn wahrscheinlich war auch hier zuerst da» Ganze
aus Gmelin genommen, wie schon die ersten Linien des
§-57. (vcrgl. Gmelin S. 82.) andeuten. Uebrigens fangt

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.

powered by Goobi viewer