Full text: Volume (Bd. 6 (1829))

34 Rbmifcdes Recht.
und daß diese Arbeit des Julian von Gajus auf eine so selt-
same Weise hier angeführt werde. II. 235. mochte die Ver-
besserung „seä et si quis si" etc. Beifall verdienen. Statt
de§ weiterhin eingeschobenen „erst" möchte „videtur" vorzu-
zichen sepn. III. yo. ist aus „quares“ gemacht „quae res,“
wahrend Göschen das in den Justinianischen Institutionen ste-
hende und auch sonst sich besser empfehlende „quae" giebt.
III. 104. sind ein paar Worte aus den Just. Inst, ergänzt,
die wenig Bedenken haben dürften. III. 198. ist ein von Gö-
schen ohne Noth eingeschobenes „autem" mit Recht weggc-
lassen. IV. 16. ist aus dem unstatthaften' „deinde adseque-
bantur“ sehr schön herausgebracht „deinde'eadem sequeban-
tur." IV. 28. hatte die lex Thoria nicht in den Text aus-
genommen werden sollen, da die Spuren der Handschrift Zwei-
fel übrig lassen. IV. 60. Die am Schlüsse ergänzten Worte
„quam oportebat" sind zwar dem Sinn angemessen, würden
aber dennoch besser in die Anmerkungen verwiesen worden seyn,
da die Spuren der Handschrift keine Grundlage abgcben. IV.
74. Auch hier würde ich die Ergänzungen, weiche übrigens
die größte Aufmerksamkeit verdienen, lieber in die Anmerkun-
gen verwiesen haben. 4) Bester noch hat Kl. seinen Ergan-
zungsversuchen ihten Platz in den Anmerkungen angewiesen.
Mir sind namentlich folgende assfgestvßen: I. 113. ,32. 134.
156. (daß nach Kl.'s Ergänzung eigentlich zweimal gesagt
wird, daß ein in manum convenire durch coemtio die väter-
liche Gewalt aufhebe, macht diesen Versuch etwas verdächtig.)
I. 157. 163. II. 5. II. 25. (wo die Ergänzung des Anfangs
durch die Worte: „In rebus quae mancipi sunt" Vorzugs,
weife wahrscheinlich genannt werden mag.) II. 63. (Daß es
hier heißen müßte: „Quod quidem jus utrum ad Italica tan-
tum praedia, an etiam ad, provincialia pertineat, non du-
bitatur,“ anstatt „dubitatur," ist mir keineswegs wahrschein-

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