Full text: Volume (Bd. 6 (1829))

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Uebrrsicht über bas
langt, so enthält sie einige sehr tüchtige Berichtigungen dcrWe-
ber'schen Theorie über die Rückanwendung neuer Gesetze. Wir
stimmen mit dem größten Theile ihres Inhaltes vollkommen
überein, und glauben, daß das aus ihr hervorgegangen- Gesetz
in den meisten Punkten auf eine gerechte Weise das Verhalt,
niß beS alten Rechts zum neuen bestimmte. Nur wenige
Punkte sind ek, gegen welche wir Bedenklichkeiten hatten. Ei-
ner z. B. betrifft die Bestimmung des Verhältnisses bei Con-
cursen. Schon die Redaktion des civilistischen Archivs sprach
sich in einigen Noten zu der Abhandlung gegen diese, zu Un-
gerechtigkeiten führende Bestimmung aus, und Georgii er-
kannte selbst spater in der unten Nro. iZ angeführten Schrift
S. 455 die Richtigkeit dieser Bemerkungen an. Der andere
ist eine, wie eS uns scheint, unrichtige Auslegung des Gesetzes
von >806, welche Georgii in seiner Abhandlung mii Ueber-
gehung des Gesetzes vom 12. Febr. 1807 aufstellte, und durch
welche bewirkt wurde, daß nicht nur die subsidiäre Gültig,
keit, die von den Gesetzen von 1806 und 1807 den neuwürtt.
Statuten immer fort noch zugestanden wurde, im Gesetz von
,8-4 durch authentische Auslegung aufgehoben, sondern auch
noch ein anderer, wie wir glauben, nicht zu rechtfertigender
Punkt über das Verhältniß des alten Rechts zum neuen in
das genannte Gesetz ausgenommen wurde.
d. Dingliche Rechte,
sa. Eigenthum und Servituten.
Ueber bas wichtigste dingliche Recht, das Eigenthum,
ist uns keine Abhandlung aus unsrer Periode bekannt. Das
Gleiche ist der Fall in Beziehung auf die Servituten. Doch
glauben wir hier auf Folgendes aufmerksam machen zu sollen.
Für die S ervituten ist, rücksichtlich der so bedeutenden ser-
vitu« xasceockl, baS Schafrreigesetz Von 1828 sehr wichtig. Na«

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