Full text: Volume (Bd. 6 (1829))

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Württembergksche Recht.
Es ist bieß, so viel wir wissen, der erste bedeutendere Beitrag
zu einer Württ. juristischen Literargeschichte.
Z« Commentarien über die Quellen.
Unter den mannigfachen verschiedenen, Quellen des Württ.
Privatrechts war es eigentlich bloß das Landrecht — freilich
auch die Hauptquelle und die Grundlage des Ganzen — wel-
ches in Commentarien besonders bearbeitet wurde. Denn
der Commentar über die Landes-Ordnung von Lindenspär
verdient kaum der Erwähnung, Erst eine Quelle der neuesten
Zeit bildet eine Ausnahme, indem über sie, kurz nach ihrem
Entstehen, drei sehr ausführliche Commentarien erschienen.
Doch wird paßlicher von diesen unten beim Pfandrechte
naher die Rede fepn.
Die alteren LandrechtScommentarien aber — von
Plebst, Besold, Lauterbach und Hochstetter — lassen
ungemein viel zu wünschen übrig, und entsprechen durchaus
nicht den gerechten Anforderungen, die man an eine wissenschaft-
liche und praktische Erläuterung dieser Rechtsquelle machen
kann. Sie sind auch ganz entbehrlich gemacht durch den in
einem ganz andern Geiste auSgearbeiicten, gelehrten, ivdandi--
grn Commentar von Griesinger, der aber noch vor unsre
Periode fallt. In diese gehört bloß folgender sechste Com-
mentar:.
8) A. F. Reinhardt (jetzt O.Trib. R. in Stuttg.), das
Landrecht des K. Württ. neu bearbeitet und erläutert rc.
IV.Bde. Stuttg. b. Steinkopf 1821 — 25. ir Bd. II. u.
4o3 SS. 2r Bo. II. u. 279 SS. Zr Bd. Zog SS.
4r Bd. XXX. u. 442 S. 8.
Die Z ersten Bande dieses Commentar» verbreiten sich über
die 5 letzten Thcile des Württ. Privatrechts, jeder über einen

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