Full text: Volume (Bd. 6 (1829))

31,6. Uebklficht über da»
Abhandlung von Gerstlacher vor dem ersten Bande seiner
Restriptenfammlung, einzelne Notizen inIZre^er, eiern, jur.
publ. Württ, und die Nachrichten von den Gesetzen W.'S von
Weisser. Einzelne.Notizen für innere Rechtsgcschichte, aber
ziemlich dürftige, geben uns einige ältere Historiker, namentlich
Sattler in seiner Geschichte Württ.'s.
' Auch unsre Periode liefert nur sehr Weniges zur Geschichte
des Württ. Privalrechts. Wir wissen bloß Folgendes anzu-
sühren:
5) Pfister, Herzog Christoph rc.s-(s. oben S, 101).
Die Negierung Herzogs Christoph war, neben unsrer
jetzigen Regierung, unstreitig die wichtigste für die Bildung des
bestehenden Württ. Privatrechts, und mit Recht geht Pfister
in dem angegebenen Werke an vielen Orten genau auf die Be-
mühungen Christophs rücksichlli.ch der PrivatrechtSgesctzge-
bung ein. Zunächst gehört hierher, was der Vers. über die
Geschichte des ersten LandrcchtS S. 245—5i> sodann, was er
über die des 2ten Landrechtö S. 550 —557. ausführt. Bei
der ersteren gibt er im Wesentlichen nicht mehr, zum Theile
nicht so viel, als Gerstlacher a. a. O. Bei der Letzteren ist
er aber rücksichtlich der dem 2ten Landrechte vorangehenden
Verhandlungen viel genauer als Gerstlacher. Nur fiel uns
die Schlußbemerkung S, 557 auf, nach welche,: „die zweite
Ausgabe soiescr Ausdruck für das zweite Landrecht ist nicht paß»
lich; schon vom ersten Landrecht erschien bis 1567 eine zweite
Ausgabe, aber nicht eine neue Nevisions' des Landrechts
„bis jetzt mit wenigen Aenderungen und Zusätzen gellend ge-
glichen" sey, — Entweder ist dieß sehr uneigemlich gesprc-
. chen, oder ist ganz übersehen, daß dieses zweite Landrecht ganz
aufgehoben wurde durch das dritte, eine ziemlich freie Re-
vision des zweiten bildende, im I. i6ro publicirte. Landrecht,

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