Full text: Volume (Bd. 6 (1829))

39o Heb erfi cht über das
fischen Schriften über diesen Gegenstand eine, keineswegs unbe-
trachlliche Bibliothek bilden. Von allen diesen vielen Schrif-
ten beschästigen sich nun aber außer gelegentlichen kürzern Be-
schreibungen der JLürtt. Gefangnißanstalteu. in H u fna g e I'ö
unten näher drurtheilter Gerichtsverfassung des Königreichs, die
unü übrigens manche interessante, bisher nicht allgemein be-
v kannt gewesene Notizen geben, und in dem ?len Report der
großen Londoner Gefängnißgesellfchaft, bloö zwei — unbedeu-
tende — Aufsätze desselben Vcrf.'s mit dem Mürttembergischen
Gefängniß- Wesen, nämlich:
14) Gevrgii (verstarb. O.A.Richter in Eßlingen),' über
Straf« und Besserung-»Anstalten, mit besonderer Rücksicht
auf daö K. W. Eßl., Secger', 1824 kl. 8.
/
15) —-rr—, über die Beschäftigung der Gefangenen in den
oberamtsgerichtlichen Gefängnissen (in Hofacker's Jahrb.
Bd. l. S. 456—44)*
In dem erstgenannten Schriftchen sind einige der allge-
meinsten Grundzüge über Alte Gefängniß »Verwaltung angrge«
den; mit derselbenwird.dcr frühere, vor dem Strafedicte von
1824 bestandene Zustand der ilüürtt. Strafanstalten, mit Recht
zu, der letzteren Nachtheile, ebenfalls im Allgemeinen vergli-
chen, und eine Aenderung ins Bessere verlangt. Nähere Vor-
schläge sind jedoch nicht gegeben; genaue Kenntnist der einzel»
neu Moralitäten, zeigt sich so wenig, als eine umfassendere Bekannt-
schaft mit der Literatur; namentlich scheinen die englischen
Werke über den Gegenstand, bekanntlich die Hauptquelle, dem
Perf. gänzlich unbekannt geblieben zu seyn. Ebenso wenig
kann die zweite Abhandlung genügen. Sie macht die, ohne-
dem voy Jedem zugcgebcne, Forderung, daß auch in den Ge-
fängnissen der HberamtS-Gerichte Beschäftigung eingeführt seyn
sollte. Allein gerade der Hauptpunct, nämlich die Beantwor-

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