Full text: Volume (Bd. 6 (1829))

2.1.3. Gaji et Justiniani institutiones juris romani. Recognoverunt, annotationem adjecerunt. conjunctasque ediderunt. Clem. Aug. Car. Klenze et Eduardus Böcking. Berol. 1829

Gaji ct Justiniani institut. conj.

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Gaji et Justiniani institutiones juris romani. Re-
cognoverunt, annotationem adjecerunt, conjunc-
tasqtie ediderunt. Clem. Aug. Car. Klenze et
Eduardus Böcking. Berol. 1825. 4to. XVI. U»
292 S. (Preis: L fl. 40 kr.)»

Ein sehr löbliches Unternehmen, was gewiß jeder zu schä-
tzen wissen wird, der bei der Vergleichung des Gajus mit den
Justinianischen Institutionen Zeit und Mühe verloren hat. Die
Aufgabe.ist mit vielem Geschicke ausgcführt, so daß man an
der verschiedenen Schrift sogleich erkennt, was den Gajus oder
den Justinianischen Institutionen eigenthümlich, oder was bei.
den gemein ist, ohne daß unnöthigerweise Raum verloren geht.
Wo nämlich Gajus und Justinian abweichen, da steht GajuS
rechts, und der Justinianische Tert links: aber so, daß sofort,
wenn auf der einen Seite Raum wird, der ausführlichere Text
über die ganze Breite des Blattes weglauft. Die Justiniani-
schen Institutionen sind gewissermaßen als die Hauptsache be-
handelt, so daß der Paragraphen des GajuS sich eine Umstel-
lung gefallen lassen mußten, wenn die Ordnung in den beiden
Schriften von einander abwich. Dcmungeachtet kann man
ohne große Mühe jede aus GajuS angeführte Stelle in dieser
Klenze'schen Ausgabe auffinden, weil da, wo Umstellungen
Statt gefunden haben, durch Vorweisungen geholfen ist: doch
würde die Bequemlichkeit vermehrt worden sepii, wenn die ver-
setzten Paragraphen auch bei den Angaben am Rande und in
den Seitenüberschriften als solche ausgezeichnet worden wären.
Selbst die Angabe der Seitenzahl der Vervnaer Handschrift ist
nicht vernachlaßigt: nur wäre es besser gewesen, wenn diese
Nachmessung am inner« Rande hatte angebracht werden kön-
nen. Die Angabe der Zeilen ist weggelassen worden; da indes-

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