Full text: Volume (Bd. 6 (1829))

Wüllttmbrrgksche Recht. ' 8^9
über richterliche Willkühr im Gegensatz zum strikten Bcfol.
gen harter Gesetze und wa« über den Mißbrauch so mancher
Administrativstellcn, sich eine Art von gesetzgebender Gewalt
in gewisser Sphäre anzumaaßen, gesagt ist. Ist durch jene
Bestimmung der Verf.Urk. analoge Ausdehnung der Straf-
Gesetze ausgeschlossen l
c. über Begnadigung S. 208—212. ■
d. über Straflosigkeit des Regenten und ReichöverweserS.
S. i77 f. 163.
e. über Denkfrciheit, namentlich auch über da« Recht zu Ver-
sammlungen zu sprechen und solche zusammenzuberufen, und
über Vergehen gegen die Preßgesetze S. Zoo —Zl7.
k. über die Verantwortlichkeit der Slandemitglieder in Betreff
ihrer Vorträge in der Sländeversammlung S. 521 f.
Auch verdient hier noch angeführt zu werden
iZ) das oben S. iy7. naher beschriebene Handb. der Württ.
Forstgesetzgebung vonSchmidlin. Dieses Handbuch gibt
nämlich sehr tüchtige Beiträge zur Kenntniß des WurtK
Strafrechts, indem e« namentlich mit'der größten Genauig-,
keit und Vollständigkeit die Bestimmungen der Württ. Ge-
setze über alle Vergehen» die sich auf Jagd- und Forstwesen
beziehen, zusammenstellt.
Außerdem ist bloß noch das Württ. Gefangnißwesen
in einzelnen Abhandlungen behandelt worden. Bekanntlich ist
in den letzten Jahrzehnten die Lehre von der architektonischen
Einrichtung solcher Hauser, von der physischen und moralischen
Behandlung der Gefangenen, von dem Maaße und der Art
ihrer Beschäftigungen, endlich von ihrer Versorgung nach der
Entlassung zu einer eigenen Wissenschaft geworden, und e»
laßt sich bereits auö den, namentlich englischen und franzö«

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