Full text: Volume (Bd. 6 (1829))

r32 Uebersicht über das
scheidet die verschiedenen Materien, dar Allgemeine von dem
besondern nicht gehörig, er spricht z. B. von dem Kirchen Con-
vente vor dem StiftungSralhe, dessen Ausschuß jener zu glei-
cher Zeit ist. Alles dieses erschwert natürlich die Ucbersicht und
Auffassung, so daß nicht selten der Text der Gesetze deutlicher
ist, als seine Bearbeitung. Auch darin zeigt der Verf. Man-
gel an literarischer Bildung, daß er sich durchaus nicht auf
seinen Gegenstand zu beschranken weiß. Wer sollte nicht stau-
nen, wenn er in einer Schrift über Kirchen-Convente, von der
Einrichtung der höhern Lehranstalten, selbst von der der Uni-
versität unterrichtctwird; wenn er fernereine Anweisung für junge
Leute zum „Betragen in Gesellschaft", oder eine sehr ausführ-
liche medicinische Belehrung über die Wiederbelebung von Schein»
tobten findet; wenn eigentliche Küchen »Recepte in der Lehre
von der Armen-Polizei gegeben werden, u. s. w.?
b. Schriften über Verwaltungs-Gegenstände
in den einzelnen Departements«
«. Ministerium der Innern,
aa. Medicinal-Polizei.
Zu den, materiell und formell am Besten eingerichteten
Theilen deö württ. Staats-Organismus gehört uustreilig die
Medicinal-Polizei. Zu bedauern ist daher der Mangel
jeder wissenschaftlichen Bearbeitung derselben. Die einzige, hier-
her-gehörige Schrift ist:
64) (Richter, gew. O. A. Nicht.), Repertorium für die
Amts-Praxis des Personales der Heil- und Thier-Arz-
ncikunde, Chirurgie, Geburtshülfe und Pharmacie im K»
W. Gmünd, Stahl, :82y. vi. u. i66S. tl. 8.
Wir haben hier blo.s ein alphabetisches Repertorium der
Gesetze und Verordnungen erhalten, welches noch überdieß in

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