Full text: Volume (Bd. 4 (1828))

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Dänische Verordnungen von 1824 u. 1825.
landskc Handel og Omsaetning — under saadanne naer-
mere Bestemmelser^ som kunne betrygge mod Misbrug^),
diese einheimischen Wechsel wieder zu.
Dieses Gesetz bestehet aus 5 §§. und sein wesentlicher In-
halt ist folgender: Kaufleute und Fabricanten dürfen
auf sich selbst, am Ausstellungsorte zahlbar, ziehen, jedoch nur
auf baareß Silber, im Belaufe von wenigstens 2co Reichö-
bankthalern, spätestens nach Z Monaten feit dem Ausstellungs-
tage zahlbar, und so, daß ihre Wechsel auf ein dazu eigends
bestimmtes feines und mit dem gehörigen Stempel versehenes
Papier geschrieben werden müssen. Diese Wechsel können als-
dann auf jede beliebige Person oder auch au porteur girirf
und von diesem Inhaber unbeschrankt fort girirt werden, ohne
daß für den Fall einer gesetzwidrigen Ausstellungsweise, außer
dem gegen daß Gesetz handelnden Aussteller und dem ersten
Abnehmer, welcher conditionem trassantis vorher untersuchen
mochte, irgend Jemand haftete oder irgend ein dritter Inhaber
in seinen wohlerbenen Rechten beeinträchtigt würde. Es dürfen
solche Wechsel (wenn nur nicht das Datum in blanco gelassen
oder unrichtig angegeben ist, worauf Strafe stehet) sogar auch
anders ausgestellt werden, sofern deren Aussteller von dem für
Schuldscheine erster Classe vorgeschriebenen Stempelpapier dazu
nimmt. Im Uebrigen steht diese Art von Wechseln, so weit
deren besondre Natur nicht widerstreitet, den Tratten gleich,
und es tritt bei ihnen nur noch die Einschränkung ein, daß
Niemand daraus mehr als 6°f0 Zinsen, vom Tage der gericht-
lichen Borladung an gerechnet, fordern darf.
Diese Verordnung ist, wie wir bereits wissen, hauptsäch-
lich darauf berechnet, Leute niederen Standes vor den Prelle-
reien Mächtigerer zu schützen, darum sollen nur gewisse Stande
sich darin verpflichten dürfen, nach einer bestimmt vorgefchrie-
benen Form und mit Dorzeichnung der geringsten Summe,
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