Full text: Kritische Zeitschrift für Rechtswissenschaft (Bd. 4 (1828))

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Würtemb. Privatrechk.

möchte, ein Zufall habe sie in diese Stellung zusammengeblasen.
Wie schon Frisch lin's Jnventirbüchlein eben in 2 Abtheilungen
zerfällt, in die „vom Jnventieren und vom Abthcilen", so ist
eö auch im Wesentlichen beim theoret. Theil dieses Buchs. Die
erste Abtheilung vom.Jnventiren gibt zuerst ein Stück des, für
das Erbrecht allerdings sehr wichtigen, Eherechts, die Lehre
von den ZubringenS-Jnventarien, dann ein Stück des Erb-
rechts, die Lehre von den Derlassenschasts-Jnventarien. Wie
aber zur Lehre von den letztern Jnventarien auch die Lehre
von Eröffnung der Ehepakten und Testamente
(S. 2bf.), ferner ein großes Stück der Lehre von den Real-
und Eventual-Abtheilungen (S.Z8—44., das andere Stück
davon findet sich am Ende des theoret. Thcils) kommen konn-
te, dieß ist nicht zu erklären. Das Zweite ist dann die Lehre
vom Abtheilen, und diese zerfallt in die von der ehel. Eesell-
schaftstheilung, wobcs zum größten Thcile die ehel. Güterver-
Haltnisse entwickelt werden mußten, und in die von den Erb-
theilungen, wobei dann auch noch viel Anderes vom Erbrecht
vorkommt. Wie sind aber die einzelnen Lehren hier zum Theil
angevrdnet! Bei der Entwicklung der Errungenschaftsgcsellschast
und Gesellschaftstheilung kommt zuerst ein Stück von den
VermögenSverhaltnissen der Gatten während der Ehe S. 45
—52(vom Privativvcrmögen), das andre Stück (von der Er-
rungenschaft) kommt am Ende dieser Abthcilung S. 84 ff.,
und zwischen hineingestellt ist die Lehre von dem, beim Tode
des einen Gatten zur Sprache kommenden Voraus (von einem
der gesetzlichen Rechte des überlebenden Gatten; das andre,
die statutarische Nutznießung, ist bei den Erbtheilungen S. i4o
f. entwickelt!), und die bei der Trennung der ehel. Gesell-
schaft zur Anwendung kommende Lehre von der Revision des
Beibringens! Diese steht vor der von der Errungenschaft, wah-
rend sie doch nur nach einer Entwickelung der ganzen Lehre

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