Full text: Volume (Bd. 4 (1828))

ks r dessus, cowrs de droit cotnmcrcial. 3me t*d. 479
h ochstenS mit Ljahriger Gefangnißstrgfe belegt, .so
daß Niemand mehr in Frankreich daran denkt, in irgend einem
Bankeruttfalle die durch Ordonnance von i?6z vorgeschriebene
Todesstrafe zu verhangen. — Hr. P. handelt, außer die-
sen -Materien, auch noch von der Lehre der Wiederein-
setzung in die durch Fnsolveuzerklärung verlore-
nen Rechte (rebabUuation), von der Erlangung eines Zah-
I u n g s a ufsch ubs (suL^ension de pmemens), von der aqF
kaufm an n i sch e n Ö11 tern e hm u n g e n e n t spri ngen de i\
Insolvenz eines N i ch t ka uf manns (dAconjfifcure), und von
&er ©ürevablrelqng (cession de biens).'
Titre I: des f ailli Le s (p. 2ZO— 549-)- welche Lehre
der Verfasser unter folgende Gesichtspunkte stellt : von der Er-
klärung der Insolvenz, deren unmittelbaren Folgen, von den
.ersten Maasregeln zur Erhaltung der Rechte der Massegläubb
ger, von der Ernennung und den Obliegenheiten der Fällig
rnents-Älgenten, desgleichen der provisorischen Syndiken, voy
Untersuchung der Aechtheit der Fo.rö.eruttgen, von der Klage
.auf Widerruf aller betrügerischen Akte, vom Akkord, von der
Vereinigung der Gläubigerschaft (wenn kein Akkord, zu Stands
kommt) und von der Vindikation. Das Karakteristische des
franzöfischeu Konkurspr0zesfes braucht hier m ch taus-
einander' gesetzt zu werden > vielmehr will sich .auf einige
-wenige Bemerkungen .beschranken. Daß dex Konkurs den früher
erwirkten Pcrfonalarrest aufheb'e (p. 511), 'muß Nef. läugnen,
da -durch dessen' Ausübung -die übrigen.Gläubiger gar' nichts
einbüßen > von -andern Gründen ganz abgesehen (Ha»id. R. II,
-§. 442). -Die nach unserm Handiungsrechte sehr streitige Frage,
ob ein Gläubiger ftme- ganze Forderung in xrllen Massen,
wenn 'seine solidarisch verhafteten Schuldner i nF g e fa m mt
fallirt haben, ohne Rücksicht auf die Dividende, die
er in einer dieser Massen bereits erhalten oder zu

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