Full text: Volume (Bd. 4 (1828))

Gcster ding, Ausbeute v. Nachforschung«,. Bd.l- §rz
öffentlichen Beamten beglaubigten Abschriften erfordert
werde, worüber seit Hellfeld- bekannter Abhandlung nichts
Erhebliches geschrieben worden ist, und unter welchen Voraus-
setzungen archivali scheu Urkunden volle Beweiskraft beizu-
lcgen sey, worüber ein ausführlicher Aufsatz von Spangen,
berg im Archiv für dt». Prax. sich befindet, gar nicht berührt
worden sind. — IX. Rechtliche Folgen der Mora des
Gläubigers bei schuldigen Quantitäten. S. 259 ff.
Dieser Aufsatz beschäftigt sich hauptsächlich mit einer Erklärung
der I. 72. pr. D. de salut., wobey der Derf. besonders auf
die Worte: sine sua culpa, Gewicht legt, und zeigt, wie die
l. ioi. D. eod, mit jener Stelle zu vereinigen fep; der Verf.
will jedoch in Beziehung auf crstere den GrundJ nicht gelten
lassen, daß durch das Anerbieten einer bestimmten Sache das
schuldige Object zur SpecieS geworden fey, indem solcher nur
Key allen alternativen Verbindlichkeiten eintrete; allein die (auch
von Wehrn hieher gezogene) allgemeine Regel der 39. D.
deR.J.: in omnibas causis pro facto accipitur id, in quo
per alium mora fit, quo minus fiat, stehet jener Ansicht of-
fenbar zur Seite, und führt auch gar nicht zu dem von dem
Verf. daraus gefolgerten Extrem einer unbedingten Befreiung
des Schuldners, indem man bep deren Anwendung nur zu
unterstellen braucht, daß der Schuldner nun das angebotene
Geld als fremde Sache in Verwahrung behalt. Auch Schwep«
pe stellt hierin die auf ein 6cnus gerichtete Obligation und die
alternative einander gleich. — X. Probatio finium.
S. 271 ff. Als einzelne Beweismittel zum Zwecke der Grenz,
berichtigung werden Zeugen, Urkunden, sowohl öffentliche, na-
mentlich Erbregister, Flur - und Lagerbücher rc., als Prioat-
Urkunden, sodann Grenzmäler, angegeben, bey welchen letzte-
ren, mit ihren Unterarten: Grenz-Sauten, Steinen, Bäu-
men und Gräben, der Vers, am längsten verweilt, und inson-

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