Full text: Volume (Bd. 4 (1828))

34 Strafrecht.
über die wissenschaftliche Behandlung des Crimi,
nal-Rechts gelten können, hat dem Ref. das Lehrbuch, von
dem hier, auch um dessen Werth dadurch anzucrkenncn, aus-
führlich gesprochen worden ist, die Veranlassung gegeben: sie
hatten zum großen Theil auch an irgend eine andere Dar-
stellung angeknüpft werden können. Wenn dabei Manches op,
pvnirend bemerkt, und nicht umgekehrt jeder einzelne Punkt
besonders hervorgehoben ist, welcher lobende Anerkennung ver»
dient, so liegt der Grund darin, daß diese Abhandlung über-
haupt mehr in dem allgemeinen wissenschaftlichen Interesse, als
in einer subjektiven Rücksicht geschrieben ist, und sie wird Hof,
fentlich als solche auch von den Kennern, namentlich auch dem
Verfasser stlbst, nicht falsch beurtheilt werden.
Um schließlich noch von der Form der Darstellung zu
sprechen, so verdient die einfache ungezwungene Sprache, die
gedrängte Kürze, mit der in engem Raum vieles gesagt, vieles
angedeutet ist, die Rücksicht auf neuere Praxis neben andern
Vorzügen der Buches beifällig erwähnt zu werden. In der
Vorrede ist bemerkt, daß es dem Verfasser mehr auf Würdi-
gung der leitenden Grundsätze, so wie der Plans und
der Methode im Allgemeinen, als auf eine Kritik
einzelner Sätze anzukommen scheine; auch dieß darf Ref.
als den Gesichtspunkt bezeichnen, von dem er bei Niederschrei»
bung seiner Bemerkungen ausgegangen ist.
3. F. H. Abegg.

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.

powered by Goobi viewer