Volltext: Band (Bd. 4 (1828))

26o Strafrecht.
fünfte die Milderung der bevorstehenden ordentlichen Todes»
strafe und die sechste die Abwendung der wegen eines dem An»
geschuldigten'beigemeffenen homicidii bevorstehenden Strafe be-
zweckt (S. 202 — 552.)) — Es ließe sich zwar gegen diese An-
ordnung Manches einwenden, z. B. daß das zweite Kap.
zweckmäßiger vor dem 11. (Vorbereitungsmittel zur Abfas-
sung einer Defension mit der (Überschrift: Quellen oder Gründe
der Defension, stünde, weil von der Vorbereitung zur'Abfas-
sung einer Defension erst dann zweckmäßig die Rede sein kann,
wenn man die Vertheidigungsgründe kennt, wodurch auch die
§§. 15—17. (von der Ordnung (Anordnung) der Vertheidi-
gungsschriften) verständlicher würden und richtiger zu stehen
kamen; daß eben diese §§. 17 —15, welche von der äußern
Form und dem inner« Baue (den Theilcn) der Vcrtheidigungs»
schristen handeln, also einen Hauptgegenstand betreffen, ein ei-
genes Kapitel verdient hatten, anstatt blos den Haupteigen-
schaften einer Schutzschrift, untergeordnet zu werden u. s. w.
(Einzelnes wird, noch unten berührt werden); allein Unvoll-
kommenheiten dieser Art können bei dem ersten, vollständiger»
und so wohl durchdachten Versuche in diesem Gebiete der Wis,
senschaft dem verdienstvollen Derf. nicht zum Vorwurfe gern-
chen, zumal da das Buch nicht für akademische Vorlesungen
bestimmt war, und werden durch die guten Eigenschaften die-
ses Werkes, namentlich durch die lichtvolle Darstellung, die im
Ganzen überall herrschende Gründlichkeit und die lobenswerthe
Vollständigkeit hinlänglich ausgewogen. Auch den Herausgeber
kann deßhalb kein Tadel treffen, da er den Plan, welchen sein
Vater dem Buche zum Grunde legte, im Wesentlichen unver-
ändert lassen wollte. Res. erlaubt sich daher nur noch einige
einzelne Punkte betreffende Bemerkungen. Ungern vermißt man
jauch in dieser Ausgabe einen Begriff von Vertheidigung, wel-
cher der Begründung der Nothwendigkeit derselben, womit da»

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