Full text: Volume (Bd. 4 (1828))

Hermann, Ank.i-Abfaff.d.Dertheid.Schristen f.peinl.Angesch. rLg
Ausgabe dadurch in den Stand gesetzt werden, dieselbe mit der
neuen zu vergleichen. Nach einer Einleitung von der Noth-
wendigkeit der Vcrtheidigung, der Nechtsgunst deS Angcschul»
digten, dem Vertheidiger und der Literatur (§. 1 —6) handelt
der Vers, im I. Hauptst. von den Schutzschristen überhaupt,
und zwar im I. Kap. von dem Begriffe, den Vorbereitungs-
mitteln, der Form und den guten Eigenschaften der Schutz-
schristen (§. 9-^20); das II. Kap. enthalt eine „Anleitung
für Vertheidiger zu gänzlicher Elidirung oder (zur) Schwä-
chung ciries wider ihren Clienten geführten Criminalbewciseö",
wobei die einzelnen Beweismittel (Augenschein, Gcsiändniß und
Zeugen -, Urkunden » und Anzeigen - Beweis) durchgegangen
werden (§. 2i — 3°). Im II. Hauptst. werden die einer jeden
Gattung von Schutzschristen, eigenen Grundsätze in zwei Ab-
schnitten vorgetragen, wovon der erste die vorzüglichsten Neben,
descnsioncn (die Derthcidlgung a) zur Abwendung aller Unter-
suchung (Kap. I. §. Zs und 55.); b) zur Abwendung oder
Milderung der Haft (Kap. II. §..34—50.); c) zur Abwen-
düng des Verhörs über Artikel (Kap. III. §. 57. u. Z8) und
d) zur Abwendung des ReinigungSeideS (Kap. IV. §. Z9. u.
40.)) und der zweite die Hauptdcfensionen in drei Kapiteln
(im'I. die Schutzschristen zur Ausführung der völligen Unschuld
und Abwendung aller Strafe (§. 4w u. 42.) ; im II. die Schutz,
schristen zur Abwendung dcrLvrdentlichen Strafe (§. 44 — 57.)
und im III. die Schutzschriften bei bevorstehender willkührlicher
Strafe (§. Zz. u. 5y.)) behandelt. Nach der Abh. über die
richterliche Willkühr rc. (S. 15t — 201.) folgt eine Sammlung
von Defensionen (sechs an der Zahl, wovon die erste die Ab-
wendung des peinlichen Verfahrens; die zweite die Abwendung
der Special-Inquisition und die Acrwandelung des Neinigungs,
eides in einen Erfüllungseid; die dritte den Beweis der völligen
Unschuld; die vierte den Beweis der Zurechnungslosigkcit; die

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.

powered by Goobi viewer