Full text: Volume (Bd. 4 (1828))

Ga i i insUl. comm.IV. ree. IIcfTter. 2o5
.vindicias hin, und diese konnten nicht wohl anderswo
als bei den in rem actiones Vorkommen. Uebrigens wird
von dem Vers, angenommen, daß in selchen Fallen, die we»
rn'ger nach strengem Recht als nach richterlichem Ermessen ab-
zuurtheilen waren, nid)! sacramento, sondern per jndicis (ar-
bitrive) postulationem verfahren worden sei. ' Daß ein sacra-
mento agere in denjenigen Fallen angewendet wurde > die wir
spater als centumvirales causae aufgeführL finden, leidet kein
Bedenken, indem ja hier das sacramento agere sich bis in
spate Zeiten erhalten hat. (Unter den centumvirales causae
führt Cicero neben den alluviones auch die circumluviones
auf. Dabei macht der Vers, die Bemerkung: „Circumluvia s.
circumluviones qusenam fuerint, nemo adhuc docuit. An
flumina recentiorumCher könnte man wohl an Znsel-
bildungen denken.) Zuletzt wird das in der lex Servilia vor-,
kommende lege agere aus der lex Calpurnia und lex Junia
berührt, wobei der Verf. meint, es sei dieß ein Beispiel, daß
auch in publicis causis ein sacramento agere möglich gewesen
sei. Klenze dagegen nimmt an, daß die lex Calpurnia tl;cilS
ein judicium publicum (eine quaestio perpetua, wovon Cie.
in Bruto, cap. 27), theils ein judicium privatum (das eben
erwähnte lege agere) de pecuniis repetundis angeordnet habe.
(Die Wahrscheinlichkeit dürste auf Klenze'ö Seite sein.)
Cap. Z. Oe Oecernviris vel Centumviris Sacramenta judi-
cantibus ex lege Pinaria. Der Verst hatj Oai. IV, 15. folgen-
dermaßen zu vervollständigen gesucht: „... Postea vero rever-
sis dabatur ** Xuiris XXX snamlich die] iudex, idque per
legem Pinariam factum est: ante eam autem legem iiondürn
dabatur iudex ....swo die Worte Xuiris und nondum
zweifelhaft sind.] Ob ex decemviris oder a decemviris ge-
lesen werden müsse, wird in den Anmerkungen Unter dem Texte

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