Full text: Volume (Bd. 4 (1828))

200 Römisches Recht.
einzuschieben.) Pag. 252. lin. 1. (wo das in der Hdschr. be-
findliche .aut si vortrefflich gerechtfertigt wird.) Pag. 255.
lin. 24* („velut cum res singulas petat: esset enim
iniquum“) Pag. 2ZZ. lin. 19. (wo die Lesart der Handschr.
proponit gerechtfertigt wird.) Pag. 239. lin. iZ. (wo er-
gänzt wird: „possidebat adversus alterum“ ober „illum“).
Ibid. lin. 14. (wo ergänzt wird r „impune dejicitur“) - Ibid.
lin. 14. 15. („Interdum tamen praetor me si quem de-
jecero, quam quam vi aut clam' aut precario possideret,
cogeret restituere possessionem.“) Pag. 244* lin. 1 — i4*
(wo wenigstens einige der versuchten Ergänzungen auf Beifall
Anspruch haben).
Wo so Vieles zu loben gewesen ist, da kann ein beschei-
dener Tadel nicht weiter verletzend sein. Und so will ich beim
auch nicht verbergen, daß nur der Verf. in seinen Ergänzun-
gen und Aenderungen nicht immer glücklich gewesen zu sein
scheint. Ich habe dabei weniger einige größere auf bloßer Ver-
muthung beruhende Ausfüllungen im Sinne (z. V. Cod. Yer.
Pag. 192 lin. 15 — 24 und Pag. 254), - indem ich diese als
lusus ingenii betrachte, sondern sehe allerdings besonders auf'
diejenigen, welche sich mehr oder, weniger an die Spuren der
Handschrift anschließen, mir aber nicht selten (besonders auch
wegen der sehr gewagten Annahme ungewöhnlicher und ge-
hauster Abkürzungen) theils sehr verdächtig sind, theils geradezu
als unrichtig erscheinen. Dahin rechne ich folgende Stellen:
Cod. Veron. Pag. 195, lin. i. (worüber bei dem cap. 5. ob-
servatt.) Pag. 194* lin. to. (wo ein o omnium und ein x
max bedeuten soll.) Pag. 195. lin. 1—5. (Die Ergänzung halte
ich entschieden für unrichtig; weil, wenn man §, i3. u. §. 21. ver-
gleicht , man sich überzeugt, daß Gajuö die Lehre von der le-
gis actio per condictionem mit der Bemerkung angefangen ha-

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