Full text: Volume (Bd. 4 (1828))

■ I
196 ■ Röl»isches Recht.
III. (8) Die Florentinische Hds. Sie enthält B. 28.
Ly. aber mit vielen Lücken. Augustinus besaß, eine Abschrift
davon; und Hervet erhielt die Erlaubniß, diese wieder abzu-
schreiben. Die Hervetsche Abschrift ist wahrscheinlich der jetzige
Pariser Cod. MCCCLIV, chartac,, und ohne Zweifel dieselbe mit
dem Cod. Ribierii, den Fabrot für das Löste u. Lgste B,
gebrauchr hat.
IV. (9) Die Hands. im Escurial. Sie umfaßte das 7>e
u. 8te B., war besonders alt, und merkwürdig, weil ste die Scho-
lien der Basiliken in der ersten ursprünglichen Gestalt enthielt. Ob
sie noch existirt, ist ungewiß. Au^^stinus hatte eine Abschrift
davon in 2 Quartbanden; den 2ten Band (das 8>e V.) hat jetzt
Hr. Prof. Hanel in Spanien gekauft. Von dem AugustiNi-
sche n E^rmplarjscheinen noch einige Abschriften gemacht zu sein.
V. Die beiden Coislinschen Hands., die 1794 auch in di:
Pariser Bibl. gekommen sind. (10) Cod. Cois!. CL1, bombycin.,
aus dem igten Iahrh., mit den 9 ersten Büchern, aus dem Witte
den Titel ds reg. j. edirt hat. (11) Cod. Coisl. Cb.I1. Membran.,
aus dem i4ten Jhrh., mit dem nten, iLten, -zten und einem
Theil des. i^ten Buchs. -
Ausser diesen Handschriften fährt endlich der Vers, noch ei'
nige Notizen über ein paar andre Manuftripte auf, die. aber nicht
weiter zu verfolgen sind. Er schließt mit einer Ucbersicht Über
die Hds., welche Fabrot für seine Ausgabe zum Grunde gelegt
hat, und über die Quellen, deren derselbe zur Ergänzung der ihm
fehlenden Bücher und mancher Lücken in denjenigen, für welche
er Handschriften hatte, sich bediente. Eine wichtige Quelle, wel-
che Fabrot abging, ist ein vollständiges Dsrzeichniß sämmtlicher
Titel der 60 Bücher. Ein solches eristirt nicht nur handschriftlich,
sondern auch gedruckt in Assemani Bibliotheca juris orienta-
lis, Vd. 2, aus dcS Tipuciti paratitla.
August Varkow.

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