Full text: Volume (Bd. 5 (1829))

Lin delkf, b. Reichsgeschtchte. 41
der Verfassung. Die allgemeine Geschichte zerfällt in jedem
Zeiträume wieder in Perioden ; bei der Geschichte der inneren
Verhältnisse, besonders der Verfassung, findet sich eine solche
Eintheilung in Perioden -nicht, sondern hier bildet jeder große
Zeitraum ein ungetrenntes Ganze. (Die Ausnahmen, welche
im dritten Zeiträume Vorkommen, sind gewiß recht sehr zu bil-
ligen.^ Dieser Vertheilung des Stoffes innerhalb der verschie-
denen größeren Zeiträume liegt im Allgemeinen die nämliche An-
sicht zu Grunde, welche Rec. in der Vorrede jener schon ange-
führten Schrift bestimmter ausgesprochen hat. Als Hauptge-
genstände der Vortrage über die sogenannte Deutsche Reichs-
und Rechtsgeschichle werden dort genannt:
i. Die Geschichte des Deutschen Reichs überhaupt. 2. Dir
Geschichte der Verfassung und Verwaltung, und zwar der
Reichs-, Landes-und Kirchen »Verfassung und Verwaltung.
3. Die äußere Geschichte sowohl des Deutschen Rechts selbst,
als des Römischen und Canonischen Rechts in Deutschland.
„Bei diesem außerordentlichen Reichthum des Stoffes, heißt
es denn weiter, darf es mit Recht für eine wichtige Frage gel-
ten , wie derselbe am zweckmäßigsten anzüordnen sep? Der Dor-
trag über die eigentliche Reichsgcschichte kann natürlich nur sehr
kurz ausfallen. Insofern sie aber doch nicht ganz umgangen
werden darf, so ist hier schon in der chronologischen Folge der
Begebenheiten die Regel für die Anordnung enthalten. Die
Eintheilung' der Reichsgeschichte in die drei Hauptabschnitte der
alten, mittleren und neueren Geschichte und die Zerlegung jedes
Hauptabschnittes in mehrern Perioden rechtfertigt sich übrigens
von selbst. Bei der Geschichte der Verfassung und Verwaltung
und bei der äußeren Rechlsgeschichte scheint aber nun gerade
die Anordnung des Stoffes mit größern Schwierigkeiten verbun-
den zu sexn. Auch hier müssen in der längen Reihe von Jahr-
hunderten gewisse Ruhepunkte angenommen werden, und es

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.

powered by Goobi viewer