Full text: Volume (Bd. 5 (1829))

4.1.4. Puchta, Das Gewohnheitsrecht. Erster Theil. Erlangen b. Palm, 1828

3?z Rechtsphilosophie.
sehr freuen, weny aus ihr eine der seinigen gleich bestimmte
Ueberzeugung hervorginge.
Max er.

Pnchta (Ge. Fdr., Prof, in München): Das Ge-
wohnheitsrecht. Erster Thekl. Erlangen, b. Palm,
1823. 8. — XVI. u. 2Z4 S. (Preis: ifl. 45kr.).
Der Vers. giebt hier die erste Abtheilung der Lehre vom
Gewohnheitsrecht, nämlich das erste und zweite Buch. Das
erste Buch enthalt in einer abgesonderten Darstellung die Lehre
von dem römischen Gewohnheitsrecht, als eine geschichtliche
Einleitung; das zweite Buch geht zum systematischen Theil
über, und enthalt das, was der Verf. die allgemeinen Lehren
nennt. Das erste Kapitel bildet eine Fortsetzung der geschicht-
lichen Einleitung, und behandelt insbesondere das Gewohnheits-
recht in seinem Verhaltenst zur alteren deutschen Nechtsverfas»
sung in der Zeit vor der Einführung des deutschen Rechts.
In de» folgenden Kapiteln ist von dem Begriffe, von der Gül-
tigkeit und dem Werth des Gewohnheitsrechtes die Rede. Das
dritte Buch wird, nach der Ankündigung des Verf.'s das, was
er die speciellen Lehren nennt, enthalten (von den Erfodernis-
sen, den Erkenntnißmitteln, der Wirkung und dem Beweis des
Gewohnheitsrechts). Im vierten Buche soll das Gewohnheits-
recht in seinem Verhaltniß zu den einzelnen Rechtsthcilen (Kir-
chenrecht, peinliches Recht, u.s. w.) betrachtet werden. — Un-
streitig ist diese Einrichtung, nach welcher im ersten Buche die
Bedeutung des Gewohnheitsrechts bei den Römern und die
Ansichten der römischen Rechtsgelehrten über diese Rechtsquelle

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