Full text: Volume (Bd. 5 (1829))

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Zimmern, Geschichte des Röm. Pr.R.'s.
theilungen, i. an sich betrachtet, in seinen zwei Hauptformen,
a. dem Eigentumsrechte im weiten Sinne und b. dem Forderungs-
rechte, und 2. in seiner Beziehung auf die fortschreitenden Gene-
rationen, d. h. das Erbrecht. Endlich drittens macht der Pro-
ceß den Beschluß. Die einzige äußerliche Abweichung von dem
System des Gams besteht hier in der Stellung des Erbrechts,
welche aber sogleich auch die Schwierigkeit mit sich bringt, daß
die per universitatem acquisitiones als solche nirgends Vor-
kommen können. Doch bei weitem abweichender und im
Grunde eine bloße Derfacherung des Stoffs ist das im ersten
Buche, dem einzigen bis jetzt erschienenen, befolgte System,
welches dann auch auf die Darstellung des Einzelnen sehr nach-
theilig gewirkt hat. Wir führen hier blvs das Allgemeinste an.
Nachdem in einem allgemeinen Theile von dem status über-
haupt, den einzelnen Personen und deren Zustande«, und von
den juristischen Personen gehandelt ist, zerfällt der besondere
Theil in drei Abschnitte, 1) von der Verbindung der beiden
Geschlechter, 2) von dem In« über Andere, worauf als An-
hänge zu diesen beiden Abschnitten die Lehren von der cap.
äemiuutio, der Gcntilitat und dem Colonat eingeschaltet wer»
den, und 5) von der Vormundschaft. Gewiß, wenn man auch
das auf die künstlichste Weise rein logisch gebildete Princip als
Theilungsgrund zulasten wollte, würde es doch unmöglich feyn,
ein solches für diese Trichotomie aufzufinden. Auch die höchst
unbestimmte Ueberschrift dieses Buchs „von den Personen und
der Familie" zeigt, daß an ein solches gar nicht gedacht ist.
Doch wir gehen nun zu einigen Einzelnheiten über.
In der Lehre vom statu» §. 117. wird behauptet, daß
status permutatio im engern Sinne auf die minima c. «lemi-
nutio gehe; allein umgekehrt, bedeutet status .überhaupt im
engern Sinne mehr die Freiheit und Civität, was auch die
Natur der, Sache mit sich bringt, indem jene Zustande die

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