Full text: Volume (Bd. 1 (1826))

Neneritdockte Hellen, Tur. Jnsi. Glosse. izi
Vermuthung begründen konnten. Es könnte sehr wohl sein,
daß dar bestimmte Zeugniß unsrer Glosse nicht sowohl aus ir-
gend einer einzelnen Stelle, als vielmehr aus unmittelbarer
praktischer Anschauung geflossen ist. (iZ2) Intestabiles sunt, qui
suas subscriptiones perfide negant gibt, gleich dem Theo-
philus) einen, als den 12 Tafeln angehörend, längst bekannten
Satz, von welchem aber aus beider Commentatorcn Uebercinftim-
mung in einem ganz aufpraktisches Recht gchendenZusammenhange
wahrscheinlich wird, daß derselbe auch irgendwo in einer füruns noch
verlornen Stelle desJustinianischen Rechts gestanden haben möge.
— Auch für frühere Zeiten, zum Theil sehr frühe, kommen
einzelne Nachrichten vor, als 466, über das furtum concep-
tum, in welcher ausser dem, bloS von Cajus? und unserm
Glvssator bezeugten, nudus (der eigentlichen Hauptsache), noch
vorkommt, discum fictile (wohl dasselbe, was sonst lanx heißt)
in capite portans utrisque manibus detentus, nette, wie eS
scheint, sonst nirgend berichtete Vorsichtsmaßregeln, damit der
Suchende ja nicht erst etwas hinlege. Diese Nachricht ist um
desto beachtenswerther, als das in capite portans, hier die
ganz natürliche Folge des manibus detentus (weil er die
Schüssel nun kaum anders tragen konnte) die sonderbare Nach-
richt bei Festus ante oculos, als ein aus, dem in capite
eulstandnes Mißversiandniß, erklärt. — Was die bei M.
Aurel oft.vorkommenden semestria seien, darüber fehlte eS
bisher ganz an einem Zeugnisse aus dem Altcrthume, not.
4-3. semestria sunt codex in quo legislationes per sex
menses prolatae in unum redigebantur, mögte ein solches
sein. --- Ein neues Rechts-Sprichwort gibt 109. Etwas
über Erwerbung der Servituten (tribus modis, pactioni-
bus, stipulationibus et per testamenta) waS wohl mit altern
Ansichten Zusammenhängen möchte, findet sich not. toä. S.
oben S. 68 u. ss.

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