Full text: Volume (Bd. 1 (1826))

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Sch illing, Arch. f.Kam. R. u. Staats Venv.
».sein allercigensteS Eigenthum, feinen (?!) Namen" schützen wol-
len, (was es denn bei einem falschen Namen auch unmöglich
konnte.) sondern es hat den Buchhändler dcßhalb gestraft, weil
er in öffentlichen Blattern seinen H. Clauren für den „längst
bekannten und beliebten" fälschlich ausgab, und er also die Käu-
fer'täuschte. Von einer Bestrafung wegen Anmaßung eines
dem Hrn. Geh. Hofr. Heun zustehcnden rechtlichenEigenthumeS
ist durchaus keine Rede, wie denn dessen Name in dem Er-
kenntnisse gar nicht erwähnt ist.
VIII. Nachahmungswürdige Versorgungs-Anstalt in Lon-
don (Tho refuge for tlie destitute.) ©, m—122. —
Mit Vergnügen hat Rcc. endlich, einen Aufsatz gefunden,
der mit Interesse zu lesen ist. Die fragliche Anstalt ist dazu
bestimmt, solche Personen, welche wegen eines auf ihnen haf-
tenden Fleckens kcinb Arbeit finden können, zu beschäftigen, sie
moralisch zu bessern, und seiner Zeit gut unterzubringcn. Es
sind zwei Abtheilungen, eine für Männer, die andere für Wei-
ber. Die vorliegende Schilderung befaßt sich vornämlich mit
der erstcrcn Abtheilung, und enthalt theils eigne Bemcrlungrn
des Vcrf's., theils Auszüge aus dem Verwaltung-!-Berichte
Rcc. hätte zwar noch genauere Nachrichten über das Einzelne
der inner» Einrichtung gewünscht, weil von einer solchen ge-
nauen Kenntniß die Möglichkeit'und der Erfolg einer Nachah-
mung abhangt, allein im Ganzen hat man dem Vcrf. für feine
Mittheilung- dankbar zu sepn.
IX. Ueber den Handel mit Staalöpapicren in staats
wissenschaftlicher Rücksicht, von Dr. Schilling. S. 123—140. —"
Der Verf. spricht über die Schädlichkeit des Staats-Pa-
pier-Handels, und schlägt zur Beendigung desselben folgendes
Mittel vor: Alle Staaten sollen erklären, nur diejenigen Pro-
cente den Staatsgläubigern zurückzahlcn zu wollen, welche sie
bei dem Abschlüsse des Anlchcns selbst erhallen halten, jedoch

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