Full text: Volume (Bd. 1 (1826))

3.1.4. Droste-Hülshoff. Einleitung in das gemeine deutsche Kriminalrecht zum Gebrauch für akademische Vorlesungen. Bonn bei Habicht 1826

W ciske, Grundsätzt des d. Priv. R- Zy
sind durchaus unpassend, für Erze, die von Natur sich in einem
Gebirge befinden, und von Niemanden dahinein vergraben sind.
Warum sollte auch bei Erzen aus den Umstand, dag sie tiefer
liegen als der Pflug gehl Gewicht gelegt sein? Ohnehin gibt
es ja wohl schwerlich ein Erzlager, wenn es auch mit seinem
Dach von selbst zu Tage läge, welches mit der Dohle nicht tie-
fer ginge als der Pflug. — 5) Das Wort Schatz sieht in ge-
nauem Zusammenhänge mit schossen, d. h. eine Gcldabgabe
entrichten, und weiset somit schon an sich auf gemünztes Me-
tall hin.
Wenn Rec. in diesen Bemerkungen nur Ausstellungen
gegen vorliegende Schrift vorgcbracht hat, so hofft er den Werth
derselben nicht herabgesetzt zu haben, sondern vielmehr an den
Tag zu legen, daß sie ihm für jeden Germanisten auffordernd
scheint,' mit den Bestrebungen des Herrn Weiske auf deutsch-
rechtlichem Gebiete gemeinschaftliche Sache zu machen, und den-
selben in unserm Fache willkommen zu heissen. Das Zcugniß,
welches der Vers. S. XII. sich selbst gibt, daß seine Schrift
nicht ohne eignes Quellenstudium, besonders deö Sachsenspie-
gels, begonnen und beendigt sey, wird jeder bissige Leser mit
Ueberzeugung unterzeichnen. Besonders dankenswerth ist die
fleißige Benützung des s. g. vermehrten Sachsenspiegels, einer
für den Sachsenspiegel selbst in ihrer Wichtigkeit noch nicht hin»
reichend erkannten Hilfsquelle.
* ? . Nogge.

Droste - Hülshoff, (C. A. von, 0. Prof. d. Rechte
in Bonn,) Einleitung in das gemeine deutsche Krimi»
nalrecht zum Gebrauch für akademische Vorlesungen.

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